Sitzung mit Hindernissen:

Er steht noch - Poller wird Politikum

Wenn am Mittwoch die Stadtvertreter Warens zusammenkommen, dann wird es nicht nur um die Neuwahl der Fachausschüsse gehen. Auch der Poller, der einer Warener Familie von der Stadt quasi vor die Gartentür gesetzt wurde, ist Thema.

Ja, er steht noch und versperrt Familie May aus Waren nach wie vor den Weg in den Garten: der Poller.
Carina Göls Ja, er steht noch und versperrt Familie May aus Waren nach wie vor den Weg in den Garten: der Poller.

Ja, er steht noch - der Poller Kliffkantenweg in Waren. Hätte ja sein können, dass Bürgermeister Norbert Möller das Ding auf gleichem Wege verschwinden lässt, wie er es im vergangenen Herbst Familie May aus Waren vor die Nase, Pardon: vor das Gartenhaus gesetzt hat. "Wir möchten, dass man mit uns auf vernünftigem Wege eine Lösung für den Bau des Weges sucht und nicht über vollendete Tatsachen wie den Poller, der uns das Leben schwer machen soll. Der Poller muss weg", fordern die Mays.

Dass der Poller unterhalb des Warener Mühlenberges nichts verloren hat, meint auch Stadtvertreter Toralf Schnur (FDP) Und möchte das den Abgeordneten heute Abend auch schriftlich geben: "Die Stadtvertretung beauftragt den Bürgermeister unverzüglich den Rückbau des Pollers am Kliffkantenweg". Wieso, weshalb, warum? Das möchte Toralf Schnur gern mündlich vortragen. Um 18 Uhr geht's los im Warener Bürgersaal.

Zur Erinnerung: Unterhalb des Mühlenberges soll ein städtischer Weg entstehen. Doch nur ein Teil des Grundstücks gehört der Kommune. Als sich Laubenbesitzer weigerten, da einfach mit zu machen, übte Bürgermeister Norbert Möller Druck aus - mit eben jenen Beton-Poller. Dabei hatte er wenige Tage zuvor den betroffenen Leuten noch zugesichert, dass ihnen die Zufahrt in jedem Falle erhalten bliebe.

 

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