Zwei Unfallverursacher geflüchtet:

Erst Crash - dann Flucht

Unfallfluchten, Fahndung, Alhohol am Steuer - die Polizei in der Müritzregion hatte am Wochenende gut zu tun.

Zwei Unfallfluchten haben die Polizei am Wochenende in der Müritzregion beschäftigt.
             
Jan Woitas Zwei Unfallfluchten haben die Polizei am Wochenende in der Müritzregion beschäftigt.  

Gleich zwei Unfallfluchten haben die Polizei am Wochenende beschäftigt. Die erste ereignete sich am Sonnabend zur Tagesschau-Zeit. Auf der Bundesstraße 198 war ein 22-jähriger Audifahrer in Richtung Vipperow auf Höhe Kambser Kreuzung aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stieß der Audi frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Dessen 26-jähriger Fahrer hatte zwar eine Vollbremsung vollzogen, den Crash aber nicht mehr verhindern können. Während der 26-Jährige und seine 23-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen erlitten und die beteiligten Autos erheblich beschädigt wurden, flüchtete der unfallverursachende Audi-FUnfallfluchten, Fahnundenahrer.

Die alarmierten Beamten des Polizeireviers in Röbel leiteten unverzüglich eine Fahndung ein. In deren Verlauf stellten die Polizisten den Flüchtigen in seiner Wohnung. Die oberflächlichen Gesichtsverletzungen und die Schäden an seinem Audi passten zu den Ermittlungen am Unfallort. In einer ersten Vernehmung räumte der 22-Jährige seine Beteiligung am Unfall ein. Damit nicht genug - der Mann stand unter Alkoholeinfluss. 1,55 Promille Alkohol im Blut wiesen die Polizeibeamten dem Audifahrer nach.

Nur wenige Stunden später, in der ersten Stunde des Sonntags, entfernte sich erneut ein Unfallverursacher vom Tatort - ohne die Polizei zu informieren. Auf der Kreisstraße 11 zwischen Kargow-Unterdorf und Kargow war ein 32-Jähriger mit seinem Fahrzeug vor einem Bahnübergang im Bereich einer Kurve nach rechts von der Straße abgekommen. Dabei beschädigte das Fahrzeug, ein Pkw Peugeot, zwei Verkehrszeichen und einen Leitpfosten. Der 32-Jährige ließ sein demoliertes Fahrzeug zurück. Dies entdeckten Beamte der Polizei auf ihrer nächtlichen Streifenfahrt. Die anschließende Fahndung hatte schnell Erfolg - der leicht verletzte Peugeot-Fahrer wurde in der Notaufnahme des MediClin Müritz-Klinikums ausfindig gemacht. Und auch in diesem Fall war Alkohol mit im Spiel. Der beim 32-Jährigen durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,03 Promille.

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