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Farbanschlag auf das Haus einer Rechtsextremistin

Mit schwarzer Flüssigkeit haben Unbekannte das Haus einer Warener Rechtsextremistin attackiert - und das nicht einfach nur mit einem Farbbeutel.

Der Farbanschlag auf das Haus in der Mozartstraße soll mit einem Feuerlöscher und Wurfgeschossen verübt worden sein.
Udo Roll Der Farbanschlag auf das Haus in der Mozartstraße soll mit einem Feuerlöscher und Wurfgeschossen verübt worden sein.

Unbekannte haben auf das Haus der Warener NPD-Stadtvertreterin Doris Zutt einen Farbanschlag verübt. Das Gebäude in der Mozartstraße ist großflächig mit orangener Farbe und einer noch unbekannten dunklen Flüssigkeit überzogen, teilte eine Polizeisprecherin mit. Nach ersten Ermittlungen wurden die Flüssigkeiten mit einem Wurfgeschoss und mit einem Feuerlöscher auf das Haus gefeuert. Proben der verwendeten Substanzen werden derzeit von der Kriminaltechnik ausgewertet. Die Polizei geht aber nicht von einem Brandanschlag aus.

Ein Anwohner hatte in der Nacht zum Mittwoch gegen 1.30 Uhr einen lauten Knall gehört und die Polizei alarmiert. Wie die Polizei weiter informierte, habe der Zeuge drei Personen weglaufen sehen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine politisch motivierte Straftat könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit.

Auch in zwei weiteren Fällen muss der Staatsschutz in Waren tätig werden. So wurden an einem Haus am Tiefwarensee und in einem Keller im Birkenweg Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.

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