Kommunalpolitik:

FDP-Mann Schnur bleibt nun doch in der Politik

Nix da mit Rücktritt - keine 24 Stunden nach seinem vermeintlichen Abschied aus der Politik, schmiedet Toralf Schnur neue Pläne. Natürlich als Mitglied von Stadtvertretung und Kreistag.

Schnur ist wieder da!
Türülümow Schnur ist wieder da!

Die „ernsthaften Überlegungen“ münden in eine definitive Entscheidung: Toralf Schnurs im Nordkurier geäußerten Rückzugsgefechte aus der Kommunalpolitik sind hinfällig. Am Dienstag kündigte der Freidemokrat an, seine Mandate als Stadtvertreter und Kreistagsmitglied „auch künftig auszuüben“. Rückblende: Unmittelbar nach dem für ihn ernüchternden Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl (4,9 Prozent) hatte der Liberale in einer ersten Enttäuschung das Ende seiner kommunalpolitischen Karriere herbei geschworen.

Nun bleibt es „nur“ bei den Rücktritten als Aufsichtsratsmitglied der Wohnungsbaugesellschaft Waren, als Mitglied des FDP-Landesvorstandes sowie als FDP-Vertreter im Hauptausschuss. „Mich haben nach dem Artikel im Nordkurier viele Freunde und Fraktionsmitglieder angerufen. Alle haben sich gewünscht, dass ich der Politik erhalten bleibe. Ich möchte diesem Wunsch nachkommen“, ließ sich Schnur umstimmen.

Und Schnur wäre nicht Schnur, wenn er nicht sofort von politischer Defensive auf kontrollierte Offensive umschalten würde. „Es muss doch in dieser Legislaturperiode in der Stadt Waren weiterhin eine Fraktion geben, die die Problem offen anspricht – selbst wenn sie dafür geprügelt wird.“

Die Vorgeschichte:

„Totalkapitulation!“ - Toralf Schnur hat fertig

Schnur legt Posten im FDP-Landesvorstand nieder

 

 

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Kommentare (1)

wer sich so weit unten bewegt sollte gehen. diese partei hat ihre lebenserwartung erreicht. welche irre ermutigen da noch? die deutschen lernen eben nie aus der geschichte.