Komplett ausgebrannt:

Feuer am Morgen vernichtete Kambser Futterküche

Ein Feuer in Kambs hat am Freitagmorgen drei Feuerwehren auf den Plan gerufen. Ein Nebengebäude war in Brand geraten. 

Aufräumen nach den Löscharbeiten: Die Mitglieder der Kambser Feuerwehr nehmen die kleine Futterküche auseinander, um zu verhindern, dass Glutnester zurückbleiben.
Pera Konermann Aufräumen nach den Löscharbeiten: Die Mitglieder der Kambser Feuerwehr nehmen die kleine Futterküche auseinander, um zu verhindern, dass Glutnester zurückbleiben.

Eine Futterküche ist am Freitagmorgen in Kambs in Flammen aufgegangen. Der Besitzer, ein allein lebender Rentner, saß noch beim Frühstück, als er von Nachbarn alarmiert wurde, die das Feuer in dem Nebengebäude bemerkt hatten. "Wir haben dann begonnen, selbst zu löschen, wir hatten einen Wasserschlauch, haben aber auch mit Eimern das Wasser herangeschafft", sagt der Senior, der trotz des Feuers noch in die Futterküche gegangen war, um zu retten, was zu retten war. Viel war es nicht mehr: Der Raum brannte komplett aus. Schnell zur Stelle war die Feuerwehr Kambs unter der Leitung von Wehrführer Detlef Köhler. Mit ausgerückt waren auch die Feuerwehren Röbel und Wredenhagen. "Das Meiste war schon gelöscht, als wir ankamen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass keine Glutnester zurückbleiben", so Köhler. Daher nahmen die Kambser Feuerwehrleute das Innere des kleinen Raumes regelrecht auseinander, vor allem die Holzverkleidung im Deckenbereich. Der Besitzer des Nebengebäudes geht davon aus, dass der Brand durch einen Kartoffeldämpfer ausgelöst wurde, einem Gerät, in dem Kartoffeln als Tierfutter gegart werden. "Vielleicht ist was Brennbares rausgefallen, ich weiß es nicht", sagte der Kambser am Freitagmorgen.

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