Brandstiftung vermutet:

Feuer-Katastrophe an der Müritz

In Höhe Gotthun, südlich der Sietower Bucht der Müritz, haben Feuerwehrleute in der Nacht zu Dienstag einen Großbrand löschen müssen. Vier Boote und zehn Schuppen sind dabei ein Opfer der Flammen geworden.

Großbrand in Gotthun: 10 Bootshäuser sind hier vernichtet worden.
Stephan Radtke Großbrand in Gotthun: 10 Bootshäuser sind hier vernichtet worden.

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag bei Gotthun ein Großfeuer in einer Bootsschuppenanlage gelegt. Dabei verbrannten etwa zehn Bootsschuppen und vier Boote, so die Polizei in Neubrandenburg.  Wie es hieß, wurden die Flammen am Dienstag gegen 2.10 Uhr bemerkt und die Feuerwehren alarmiert. Im Einsatz waren die Brandbekämpfer aus Gotthun, Sietow, Röbel, Malchow und auch Waren. Gut 25 Feuerwehrleute waren es insgesamt, die das Feuer zu löschen versuchten, das die Schuppen aus Holz zerstörte. Die Warener brachten sogar ein Einsatzboot mit.

Aber nicht nur gegen die Flammen hatten die Feuerwehren zu kämpfen. Auch die vereiste Zuwegung machte den Rettern zu schaffen. Zwei Löschfahrzeuge rutschen vom Weg und mussten aufwendig geborgen werden.

Brandstiftung vermutet

Laut Polizei seien Menschen nicht verletzt worden, aber man geht von einem Sachschaden in Höhe von  mehreren zehntausend Euro aus. Die Kripo ermittelt jetzt und schließt Brandstiftung nicht aus. Die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung dauern an. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer vor der Brandausbruchszeit oder auch während des Brandes verdächtige Personen in der Nähe der Bootsschuppenanlage beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Röbel unter der Telefonnummer 039931/848-0 oder unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

In der Nacht zu Dienstag hatten Feuerwehrleute noch einen weiteren Brand in der Müritzregion zu löschen. Kurz nach Mitternacht war ein Feuer in einem Schuppen in Göhren-Lebbin  ausgebrochen, die Flammen griffen auch auf den Nachbarschuppen über.  Die Ursache für den Brand war heiße Asche, die laut Polizei in eine Mülltonne geschüttet worden war. Der 51-Jährige, dem der Schuppen gehört, wurde bei seinen Löschversuchen leicht verletzt und musste ins Klinikum Plau gebracht werden.  33 Feuerwehrleute aus Göhren-Lebbin, Malchow und Lexow waren in Göhren-Lebbin im Einsatz. Der Sachschaden wird hier auf 3000 Euro geschätzt.

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