Großbrand ist nur schwer zu löschen:

Feuerwehr kämpft gegen brennende Müllberge

120 Feuerwehrmänner sind seit Sonntag im Einsatz, um einen riesigen Brand bei der Recyclingfirma Ziems zu löschen. Doch der Frost macht allen zu schaffen.

Nur mit Atemschutzgeräten können die Einsatzkräfte von der Feuerwehr vom Schwelbrand auf dem Gelände einer Malchower Recycling-Firma zu Leibe rücken.
Petra Konermann Nur mit Atemschutzgeräten können die Einsatzkräfte von der Feuerwehr vom Schwelbrand auf dem Gelände einer Malchower Recycling-Firma zu Leibe rücken.

Das war wohl der schwierigste und umfangreichste Feuerwehreinsatz seit Jahren in Malchow: Zwölf Wehren aus der Müritzregion und sogar aus dem Nachbarkreis mit insgesamt 120 Feuerwehrmännern und -frauen sind seit Sonntag Mittag im Einsatz, um den Schwelbrand auf dem Gelände der Recycling-Firma Ziems zu löschen. Dort war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer in einer Halde für Bau- und Abbruchabfälle ausgebrochen. Hier lagern nach Angaben des Geschäftsführers Olaf Ziems insgesamt rund 1500 Tonnen Abfälle, die zu Ersatzbrennstoffen verwertet werden sollen.

Am Sonntag Mittag stand ein Teil des Abfallberges in hellen Flammen. Die schnell am Einsatzort eingetroffenen Wehren des gesamten Amtsbereiches Malchow legten eine Löschstrecke vom angrenzenden Malchower See. Die Minus-Temperaturen sorgten jedoch dafür, dass die Schläuche nach und nach einfroren. "Wäre es nicht so kalt gewesen, hätten wir die Löscharbeiten sicherlich bis zum Sonntagabend abschließen können", so Thomas Pieszek, stellvertretender Amtswehrführer vom Amt Malchow. Doch mit den eingefrorenen Schläuchen konnten die Einsatzkräfte dem weiter schwelenden Brand nicht Herr werden. Auch am Montag Mittag dauerten die Löscharbeiten noch an.

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