Pokal der Schützen:

Feuerwehrmann schlägt den Bürgermeister

Eigentlich hat Feuerwehrmann Mario Ast in seiner Freizeit mit Wasserschlauch, Tragkraftspritze und Knotenbinden zu tun. Doch diesen Sonnabend nahm er mal ein Luftgewehr in die Hand. Und zielte voll ins Schwarze.

Bürgermeister Norbert Möller (l.) gratuliert Mario Ast zu seinem tollen Ergebnis und überreicht den Pokal. 
Nadine Schuldt Bürgermeister Norbert Möller (l.) gratuliert Mario Ast zu seinem tollen Ergebnis und überreicht den Pokal. 

Bereits einen Tag vor seinem Geburtstag an diesem Sonntag hat sich Mario Ast selber ein tolles Geschenk gemacht. Der Warener Feuerwehrmann ergatterte am Sonnabendnachmittag beim Bürgermeister-Pokalschießen den begehrten Preis. Mit fünf Schuss erzielte er ein Ergebnis von 44,1 Punkten. Dabei hält er in der Freizeit nie ein Luftgewehr in der Hand. Als Feuerwehrmann übt er vielmehr mit Wasserschlauch und Tragkraftspritze, damit im Ernstfall alles klappt.

Warens Wehrleiter Reimond Kamrath habe ihn gebeten, mitzumachen. Und da habe er eingewilligt. "Beim Schießen habe ich eigentlich nur gedacht, dass ich besser sein muss als der Chef'", sagt er mit einem Augenzwinkern und blickt zu Reimond Kamrath. Der war nämlich vor Mario Ast dran und erzielte mit 43,3 Punkten ein stattliches Ergebnis. Am Ende belegte er damit sogar Platz zwei. Jens Becker vom THW kam mit 42,2 Punkten auf den dritten Platz.

Die Drei setzten sich gegen Konkurrenten wie Dirk Thiel vom THW, Warens Bürgermeister Norbert Möller und Stadtvertretervorsteher René Drühl durch. Dass er gegen diese bekannten Leute antreten musste, nahm Mario Ast ganz gelassen. "Das sind auch nur Menschen", sagte er. Doch an diesem Sonntag wird erst einmal gefeiert.