Gesundheitsamt impft vorsorglich:

Fünfjähriges Kind an Hepatitis A erkrankt

Das "Geheimnis", an welcher Kita im Landkreis ein Hepatitis-A-Fall aufgetreten ist, ist gelüftet - von der betroffenen Kita selbst.

Das Gesundheitsamt versucht, die Kinder der Kita in Rechlin mit Impfungen zu schützen.
Patrick Seeger Das Gesundheitsamt versucht, die Kinder der Kita in Rechlin mit Impfungen zu schützen.

Die Meldung aus der Kreisverwaltung am Ende der vergangenen Woche, dass ein fünf Jahres altes Kind einer syrischen Asylbewerberfamilie an Hepatitis A erkrankt und daraufhin alle Kinder einer Kindertagesstätte im Landkreis vorsorglich gegen Hepatitis A geimpft worden seien, hatte große Unsicherheit bei Eltern ausgelöst. Um welche Kita es sich handelte, wollte der Landkreis nicht mitteilen.

Jetzt aber hat die betroffene Kita selbst reagiert – „um das Geheimnis zu lüften und den Eltern die Ängste zu nehmen“, teilte die Kindertagesstätte Regenbogen aus Rechlin am Dienstagabend auf Facebook mit, dass der Hepatitis-A-Fall bei ihnen aufgetreten sei. Und auf einem Aushang in der Kita am Südzipfel der Müritz ist zu lesen: „Das Kind wurde sofort isoliert und wird im Krankenhaus behandelt. Die Meldung an das Gesundheitsamt ist erfolgt.“ Umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen seien durchgeführt worden, um weitere Erkrankungen zu vermeiden.

Hepatitis A ist eine Viruserkrankung, die eine Entzündung der Leber auslöst. Sie wird durch Schmierinfektion übertragen. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 28 Tage. Die Patienten sind abgeschlagen, haben Fieber, Durchfall und Erbrechen. Zumeist klingt die Krankheit ohne Folgeschäden ab. In Deutschland ist die Zahl der Erkrankungen gering.

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