Falschfahrer:

Lkw fährt zehn Kilometer in falscher Richtung auf Autobahn

Das war ganz schön gefährlich: Ein Falschfahrer war auf der Autobahn 19 bei Malchow unterwegs. Doch der Mann war sich dessen sehr wohl bewusst.

Schilder und Pfeile sollen das Falschfahren auf der Autobahn eigentlich verhindern.
Jens Büttner Schilder und Pfeile sollen das Falschfahren auf der Autobahn eigentlich verhindern.

Ein Sattelzug-Lastwagen hat als Geisterfahrzeug in der Nacht zu Donnerstag die Autobahn 19 in Richtung Rostock unsicher gemacht. Dass bei dem Vorfall nahe Malchow kein Unfall passiert sei, grenze an ein Wunder, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei in Linstow.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer aus Sachsen-Anhalt wollte von Rostock nach Berlin. Auf der Baustelle Petersdorfer Brücke verlor er die Orientierung und wechselte von der Fahrspur nach Berlin nach links auf die Fahrspur nach Rostock und fuhr einfach falsch weiter. Auf der Brücke gibt es wegen der Baustelle nur zwei Fahrbahnen, aber keine physische Begrenzung dazwischen.

Der Lkw-Fahrer sei weiter nach Süden gefahren und habe entgegenkommende Autofahrer mit Lichthupe gewarnt, teilte die Polizei mit. Der Lkw-Fahrer wollte demnach etwa zehn Kilometer weiter auf einem Parkplatz an der nächsten Abfahrt Röbel wenden. Dort stellten ihn die Beamten und leiteten den Lkw von der Autobahn. Der Mann muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung verantworten.

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