Müritz-Saga endet:

"Gottesfurcht" löst Rätselraten über Besucherzahl aus

Die Traumzahl von 18 000 Zuschauern wird bei „Gottesfurcht im Niemandsland“ trotz „Bombenwetters“ nicht erreicht. Aber die Stimmung ist gut auf der Freilichtbühne.

Die Laiendarsteller gaben auch in dieser Saison wieder ihr Bestes.
Die Laiendarsteller gaben auch in dieser Saison wieder ihr Bestes.

Während in der Spielzeit 2012 noch der Dauerregen für ausgebliebene Besucherströme verantwortlich gemacht werden konnte, traf dies in diesem Jahr absolut nicht zu, denn es herrschte fast die gesamte Spielzeit für ein Freilufttheater nahezu ideales Sommerwetter. Warum also konnten trotz vielfältiger Anstrengungen gesteckte Ziele nicht erreicht werden, fragten sich die Macher der Müritz Saga 2013 wie Regisseur Nils Düwell und Autor Roland Oehme.

Ist Waren mit relativ wenigen Einwohnern, die dazu immer älter werden, ein Grund? Kann man die Warener „theaterabstinent“ nennen? Lassen auch Urlauberströme in den letzten Jahren nach? Wie groß ist das Interesse an Sommertheater unter freiem Himmel noch, gibt es mittlerweile zeitgleich zu viele andere Veranstaltungen? Reichen eingesetzte Effekte aus?

Diesen und andere Fragen stellten sie sich anlässlich des Finales der Müritz Saga „Gottesfurcht im Niemandsland“ am Sonnabend auf der Freilichtbühne Waren und der Besucherzahl um die 17 500. Eine abschließende Antwort gab es natürlich noch nicht, klar war aber, dass die Zuschauer vor allem die musikalischen Einlagen mit viel Applaus annahmen.

Auch die Stammbesetzung, darunter die Profis Ute Lubosch und Hardy Halama sowie alle Kleindarsteller und Komparsen, kamen an, denn sie gaben auch 2013 alles. An den Stammsponsoren soll es auch weiterhin nicht fehlen. Nur so könne der relativ niedrige Eintrittspreis gehalten werden, hieß es – bei all dem großen Aufwand.

Und eines steht heute auch schon ganz sicher fest: Es wird 2014 eine neunte Folge in der Müritz Saga geben, und zwar ab dem 5. Juli 2014 unter dem Titel „…um Leib und Leben“.

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