Mehr Durchblick mit neuer Fassade:

Grundschule muss dringend wachsen

Wegen stetig steigender Schülerzahlen platzt die Warener Grundschule am Papenberg mittlerweile aus allen Nähten. Doch es gibt bereits ziemlich konkrete Pläne für eine weitsichtige Erweiterung.

So stellt sich Architekt Jens Rupprecht die Zukunft der Grundschule am Papenberg vor: Heller und freundlicher mit einer großen Glasfassade.
Projektion Jens Rupprecht So stellt sich Architekt Jens Rupprecht die Zukunft der Grundschule am Papenberg vor: Heller und freundlicher mit einer großen Glasfassade.

Die Grundschule am Papenberg scheint sich vor Anmeldungen von neuen Erstklässlern kaum retten zu können. „Wir werden zum neuen Schuljahr mehr neue Kinder einschulen, als es noch zu Schuljahresbeginn 2014/2015 der Fall war“, sagt Petra Schabbel, Leiterin der Grundschule am Papenberg. Generell werde es in den nächsten fünf Jahren immer drei bis vier 1. Klassen geben, schildert sie den „Schülerboom“. Deswegen wird auch ein Umbau, also eine Vergrößerung einiger Schulräume dringend nötig.

Erste Pläne dazu präsentierte Architekt Jens Rupprecht jetzt im Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss. Anhand einer sogenannten Vorentwurfsplanung erläuterte er den Gremiumsmitgliedern, wie die Schule künftig aussehen könnte. Der Clou: Die nördliche Fassade, dort wo auf vier Etagen die Schulräume vergrößert werden, bekommt eine Glasfassade. Bei dem Umbau entsteht eine verglaste offene Treppenhalle mit Galerie. Und noch etwas Neues soll es nach dem Umbau geben: einen Unterstand vor dem hofseitigen Eingang.

Baustart voraussichtlich erst 2016

Auch sonst ist der Entwurf schon ziemlich konkret. „Die Räume werden von 50 auf 75 Quadratmeter vergrößert“, sagt Rupprecht. Insgesamt werden sechs Klassen- und zwei Förderräume vergrößert. Auch der Speisesaal, der sich im Keller befindet, bleibt nicht so, wie er jetzt ist. Seine Größe nimmt von 100 auf 177 Quadratmeter zu. Nach dem Umbau können aber nicht nur die Steppkes, sondern auch die Pädagogen aufatmen. Im Zuge der Maßnahme soll auch das Lehrerzimmer erweitert werden. „Das Kollegium ist schon von 16 auf 23 Lehrer gewachsen“, sagt Schulleiterin Petra Schabbel.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2016 beginnen. Denn bis dahin soll das neue Hortgebäude neben der Schule fertig sein. Dann werden die Horträume in der Grundschule, die zurzeit ebenfalls mehr als ausgelastet sind, nicht mehr benötigt. Auch die Schulräume, die jetzt noch für die Nachmittagsbetreuung genutzt werden, sind dann frei. Diese Zimmer können dann vergrößert werden. Wann genau und wie der Umbau erfolgen soll, ist noch nicht beschlossen. Klar ist nur, dass sich die Kosten auf schätzungsweise 850 000 Euro belaufen werden.

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