Ballonfahrt über die Mecklenburgische Seenplatte:

Häuser wie aus Playmobil

Mit einer gänzlich unzeitgemäßen Form zu reisen ist unsere Reporterin Silke Voß in die Luft gegangen: Im Ballon ist sie sacht gefahren, bis 1100 Meter Höhe. Von dort aus hatte sie einen ganz ungewöhnlichen Blick auf die Miniaturlandschaft.

So sieht es aus von oben kurz nach dem Start über Plau
Silke Voß So sieht es aus von oben kurz nach dem Start über Plau

"Über den Wolken ...." Diese leicht schwebende Melodie von Reinhard May fliegt unweigerlich mit, wer sich von Ballonfahrer Jan Fencik aus Vollratsruhe in die Lüfte entführen lässt. Zum Anfassen nah waren diese Wolkengebilde in letztlich 1100 Metern Höhe. Die Luftreise ging von Plau bis Röbel. Wie Spielzeug wirkten die Dörfer. Und die hügelige, seenreiche Landschaft breitete sich wie ein Ornament-Teppich vor den Augen der staunenden Ballonfahrer aus. Spannend war, dass keiner genau wusste, wo gelandet werden kann. Wind und Thermik allein bestimmen letztlich die Reiseroute. Schließlich ging es kurz nach Sonnenuntergang, noch rechtzeitig vor dem Dunkelwerden, auf ein Feld zwischen Röbel und Bollewick.

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