Brücken-Bauarbeiten:

Halbseitige Sperrung auf Warens Hauptverkehrsader

Auf Warens Hauptmagistrale könnte ab Montag eine mittlere Verstopfung drohen. Das Straßenbauamt Neustrelitz lässt in einem Abschnitt des Schweriner Damms in beiden Richtungen die Fahrbahnübergänge der Brücken erneuern – für die Sicherheit.

Diese Schwellen auf dem Schweriner Damm werden in den nächsten Tagen ausgebessert.
Florian Ferber Diese Schwellen auf dem Schweriner Damm werden in den nächsten Tagen ausgebessert.

Ab Montag übernimmt das Straßenbauamt Neustrelitz das Kommando auf dem Schweriner Damm in Waren – mit zeitweise halbseitigen Sperrungen. Gearbeitet wird beidseitig zwischen der Kreuzung „Zur Steinmohle“ (Richtung Müritzeum) bis zur Kreuzung „Große Mauerstraße“ (nahe der Marienkirche). Grund sind Instandsetzungsarbeiten an den Fahrbahnübergängen der zwei Moorbrücken. „Diese Schwellen sind wichtig, um die Bewegungen der Bauwerke durch den massiven Verkehr aufzufangen“, erklärt Amts-Fachmann Peter Baumgarten.

Dass in diesem Bereich am Asphalt Hand angelegt werden muss, ergaben Bauwerksprüfungen. „Die Übergänge sind stark beanspruchte Bauteile, gerade auf einem mehrspurigen Abschnitt wie in Waren. Dazu wirken in den Kreuzungsbereichen viele Anfahr- und Bremskräfte“, erläutert er. Werde nicht nachgebessert, könnten die Schwellen kaputt gehen und damit den Verkehr gefährden.

Das Amt rechnet nicht mit Chaos

Mit den ersten Arbeiten wird am Montag nach der Berufsverkehr-Welle in Richtung Teterow begonnen. „Die Eingriffe erfolgen insgesamt in beide Richtungsfahrbahnen und teilweise auch in den Nebenanlagen. Aber so, dass während der halbseitigen Sperrungen immer eine Spur frei ist und der Verkehr an den Baustellen vorbeigeführt wird“, sagt Martina Jürgens vom Straßenbauamt.

Abgeschlossen sein sollen die Maßnahmen Mitte Oktober. Mit einem Verkehrschaos rechnet man im Amt nicht. „Zu Stoßzeiten wird es ein bisschen eng werden. Aber wir wollen die Arbeiten so koordinieren, dass sie parallel stattfinden und die Beeinträchtigungen damit nicht allzu lange andauern“, sagt sie. Die Kosten von etwa 100 000 Euro trägt der Bund.