Zwangsversteigerungen:

Hammer schlägt an der Müritz seltener zu

In diesem Jahr sind bisher weniger Müritzer gezwungen, Haus und Grund aus Geldmangel zu verkaufen. Die Ursachen für den unfreiwilligen Verzicht auf die Immobilie bleiben aber immer die gleichen.

In der Müritzregion sind in den ersten sechs Monaten des Jahres 19 neue Zwangsvertseigerungen angemeldet worden.
Mascha Brichta In der Müritzregion sind in den ersten sechs Monaten des Jahres 19 neue Zwangsvertseigerungen angemeldet worden.

Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Grundstücken, Häusern und Eigentumswohnungen in der Müritzregion hat sich auch im laufenden Jahr bislang nicht erhöht. Wie der Direktor des Warener Amtsgerichtes, Matthias Brandt sagte, seien in den ersten sechs Monaten 19 Zwangsversteigerungen neu angemeldet worden. Im ganzen vergangenen Jahr lag die Zahl der unter den Hammer gekommenen Immobilien bei 39.

Die Gründe dafür sind fast immer die gleichen: Scheidungen, Arbeitslosigkeit und Überschuldung. Die Termine der Zwangsversteigerungen werden im Amtsblatt des Landes und im Internet veröffentlicht sowie im Amtsgericht ausgehängt.

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