Etliche gekenterte Boote auf der Müritz:

Heftige Gewitterfront bringt Schiffe in Seenot

Das war nicht nur eine heftige Gewitterfront, sondern auch eine heftige Einsatzlage für die Wasserschutzpolizei. Sie musste am Sonnabendnachmittag zu mehr als fünf Einsätzen auf der Müritz ausrücken.

Rettungsringe hatten am Sonnabend auf der Müritz Hochkonjunktur.
Composer - Fotolia Rettungsringe hatten am Sonnabend auf der Müritz Hochkonjunktur.

Durch das heftige Gewitter am Sonnabendnachmittag ist ein Segelboot in der Müritz-Mitte gekentert und konnte nicht mehr aus dem Fahrwasser geborgen werden. Glücklicherweise wurden die Personen, die sich an Bord befanden, durch andere Sportfreunde, die gleich daneben lagen, gerettet. Die Wasserschutzpolizei markierte die Stelle später für andere Boote.

Wegen der heftigen Gewitterfront musste die Wasserschutzpolizei noch zu einer Vielzahl von anderen Einsätzen ausrücken. So kenterten innerhalb kürzester Zeit fünf Segelboote auf der Müritz. Zudem gab es Havarien von zwei Sportbooten sowie einem Fahrgastschiff und einen Sportboot im Bereich der Müritz. Um die Einsätze bewältigen zu können, bekam die Wasserschutzpolizei Hilfe von anderen Rettungskräften der DLRG, Wasserwacht sowie von der Freiwilligen Feuerwehr Waren. Dadurch konnten die Situationen gemeistert werden. Wie die Beamten mitteilen, sei es wirklich ein großes Glück gewesen, dass bei keinem der Unfälle eine Person verletzt wurde.

Polizei appelliert an die Vernuft

Ausgelöst wurden die zahlreichen Einsätze laut Polizei, weil viele Wassersportler das heraufziehende Gewitter unterschätzt und nicht beachtet hätten. Deshalb richtet die Polizei einen dringenden Appell an die Skipper: "Informieren Sie sich rechtzeitig über entstehende Unwetter. Es ist keine Schande, rechtzeitig einen schützenden Hafen oder ein sicheres Ufer aufzusuchen. Wer solche Situationen sicher meistert und entsprechende Entscheidungen trifft, handelt verantwortungsvoll und kann damit Leben und Sachwerte schützen."

 

Weiterführende Links