Sprayer brauchen Deutschunterricht:

Hetzparolen gegen Flüchtlinge an Unterführung

Dass sie es mit der deutschen Sprache nicht so drauf haben, aber dennoch große Töne spucken, das haben Sprayer gezeigt.

Die Polizei musste nach Federow ausrücken, weil in der Nähe Hetzparolen gefunden worden sind.
Georg Wagner Die Polizei musste nach Federow ausrücken, weil in der Nähe Hetzparolen gefunden worden sind.

Da können die meisten Flüchtlinge inzwischen besser Deutsch. Doch gerade gegen diese richten sich die Parolen, die an der Bahnunterführung zwischen Kargow und Federow entdeckt und auch schon wieder beseitigt wurden. Bislang unbekannte Täter sprühten mehrere Schriftzüge in schwarzer Farbe auf beide Seiten der Unterführung. Dabei handelt es sich laut weiteren Polizeiangaben, auf der Seite aus Richtung Federow kommend, um die Wortlaute "Asylanen raus", "Volkstot stoppen" und "Demokraten verkloppen". Die einzelnen Buchstaben hatten eine Größe von ca. 40 Zentimetern und waren über die gesamte Breite der Unterführung aufgetragen. Auf der anderen Seite befanden sich die Schriftzüge "Gegen Merel" und "Münsch mahnt uns, Wacht auf". Zusätzlich wurde der Asphalt der Straße und ein Wegweiser (Holzpfahl) mit den Worten "BRD-Volkstot werde Aktiv"  und "WS Zone" besprüht.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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