Sachschäden bei Sportbootunfällen:

Hobby-Kapitäne unterschätzen Windstärken auf den Seen

Gleich mehrere Unfälle auf den Seen haben die Wasserschutzpolizisten aufnehmen müssen. Viele der Freizeit-Bootsführer haben dabei nicht richtig auf die Witterung reagiert.

Die Kraft des Windes hatten gleich mehrere Sportbootbesitzer am Wochenende unterschätzt und verunglückten auf dem Wasser.
Friso Gentsch Die Kraft des Windes hatten gleich mehrere Sportbootbesitzer am Wochenende unterschätzt und verunglückten auf dem Wasser.

Das Wetter hat so manchem Sportbootbesitzer einen Strich durch die sommerliche Rechnung gemacht. So haben sich laut Wasserschutzpolizeiinspektion in Waren gleich mehrere witterungsbedingte Unfälle am Wochenende auf dem Wasser zugetragen. Glücklicherweise wurde kein Mensch dabei verletzt, es blieb bei Sachschäden. Laut Polizei hatte es auf den Seenplatten-Gewässern erhebliche Windstärken gegeben, auf die unerfahrene Hobby-Kapitäne nicht reagieren konnten. Problematisch sei da besonders das Anlegen gewesen, wobei sie die Manövrierfähigkeiten unterschätzt hätten,  betonen die Polizisten. Die Beamten erklärten den verunglückten Kapitänen dann noch einmal genau, welche Gefahren die Wetterbedingungen auf den Seen auslösen können. Aber nicht nur die Witterung hat den Wasserschutzpolizisten viel Arbeit beschert. Sie mussten sich auch mit Diebstahl beschäftigen. So hatten Unbekannte am Plauer See zwei Rettungsringen aus den Halterungen geklaut.