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Hoffnung auf Straße keimt wieder auf

VonTobias LemkeIn Brandenburg zieht man wieder den Bau einer Fern- straße zwischen Mirow und Wittstock in Betracht.Mirow/Wittstock.Bei den brandenburgischen ...

VonTobias Lemke

In Brandenburg zieht man wieder den Bau einer Fern- straße zwischen Mirow und Wittstock in Betracht.

Mirow/Wittstock.Bei den brandenburgischen Nachbarn ist das Projekt B189n wieder im Gespräch. Die geplante Erweiterung der Bundesstraße könnte zwischen Mirow und Wittstock entlangführen. Die Route wird von vielen Auto- und Lkw-Fahrern als Abkürzung zum Autobahndreieck Wittstock/Dosse genutzt. Dörfer wie Starsow und Buschhof könnten bei entsprechender Umgehungdann mit einer Verkehrsberuhigung auf ihren Ortsdurchfahrten rechnen.
Laut brandenburgischen Zeitungen hat das Land Verkehrsminister Peter Ram-sauer (CSU) vorgeschlagen, die B189n in künftige Pläne aufzunehmen. Das heißt, Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) habe nun seine Unterstützung für den Vorschlag aus Mecklenburg-Vorpommern zur Aufnahme des Neubaus einer Bundesstraße von Mirow bis Wittstock im neuen Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan für die Jahre 2015 bis 2030 zugesagt. Vogelsänger revidiert damit eine frühere Entscheidung seines Amtsvorgängers.
Auf Mecklenburger Seite wird die neue Entwicklung mit Spannung beobachtet. „Für das Gewerbe und den Tourismus in Mirow wäre die direkte Anbindung zum Autobahndreieck optimal“, sagt Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP). Vor allem im Zuge des Baus der Mirower Umgehungsstraße wäre die Erweiterung der Bundesstraße sinnvoll. Zumal mit der ehemaligen Bahnlinie zwischen beiden Städten eine geeignete Trassenführung schon besteht. Ein neuer Bundesverkehrswegeplan sei aber keine Gewähr dafür, dass „schon morgen die Bagger rollen“ und gebaut werden könne, heißt es aus dem Potsdamer Ministerium.

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