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In diesem Jahr starten die Ferien im Internet

VonJörg DöbereinerWo ist was los in den Ferien? Der Ferienpass, der seit 16 Jahren den Weg weist, ist erstmals online zu finden, mit einem Angebot für den ...

Wie Lydia Puls (links) und Milena Trautmann können sich Kinder und Eltern im Internet über Ferienangebote informieren.  FOTO: JD

VonJörg Döbereiner

Wo ist was los in den Ferien? Der Ferienpass, der seit 16 Jahren den Weg weist, ist erstmals online zu finden, mit einem Angebot für den ganzen Landkreis.

Seenplatte.Lydia Puls und Milena Trautmann sind Ehrengäste beim Startschuss des neuen Ferienpasses. Die Schülerinnen haben kräftig mitgeholfen bei der Auswahl des Logos. „Mir gefallen die Farben und die Wellen“, meint Lydia. Bunt ist das Logo jedenfalls – wie das Angebot. 129 Aktivitäten finden sich unter der Internet-Adresse www.dein-ferienpass.de.
Zum ersten Mal liegt der Ferienpass nicht in gedruckter Form vor, sondern ausschließlich online. Die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte begründen das mit dem größeren Landkreis und dem gestiegenen Angebot. „Der Ferienpass in Papierform wäre eine sehr teure Angelegenheit“, sagt Landrat Heiko Kärger (CDU).
Wer sich auf die Internet-Seite begibt, kannstöbern oder gezielt nach Datum und Ort suchen. „Von ein- oder zweistündigen Angeboten bis zu mehrtägigen Reisen ist alles dabei“, sagte Uta Rückel, die das Projekt seitens der RAA betreut. Weil viele Angebote nicht kostenfrei sind, findet sich auch ein Link zum Ferienfonds des Landesjugendrings. Hier können sich Eltern Unterstützung holen, um ihren Kindern trotz knapper Kasse Erholung zu ermöglichen. Auch wenn sich hinter dem Ferienpass seit längerem kein klassischer „Pass“ mehr verbirgt, erinnern in der Online-Fassung noch drei Rabatt-Gutscheine an den eigentlichen Gedanken, mit einem Pass Vergünstigungen zu bekommen. Unternehmen, die den Ferienpass unterstützen wollen, oder Anbieter, die sich beteiligen möchten, können mit den Organisatoren in Kontakt treten unter 03991 66960.

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j.doebereiner@nordkurier.de