Viele hundert Euro unter der Drehbrücke:

In Malchow liegt das Geld im Wasser

In der Inselstadt beklagen Vereine die vage Aussicht auf finanzielle Unterstützung. Dabei liegen viele Euros nutzlos einfach so herum.

Beim Öffnen der Drehbrücke in Malchow darf die Stadt keine Spenden mehr annehmen. Die meisten Schiffsführer geben trotzdem etwas. Allerdings landet das meiste im Wasser.
Thomas Beigang Beim Öffnen der Drehbrücke in Malchow darf die Stadt keine Spenden mehr annehmen. Die meisten Schiffsführer geben trotzdem etwas. Allerdings landet das meiste im Wasser.

Von wegen knappes Geld. Die Malchower besitzen so viel davon, dass sie es sich leisten können, die Euros einfach auf dem Grund des Malchower Sees liegen zu lassen. Wie das Geld dort landen kann? Zahlreiche Freizeitskipper und Hobby-Kapitäne, die früher beim Passieren der Drehbrücke freiwillig eine Spende in den Apfelpflücker der Brückenwärter steckten, werfen jetzt das Geld einfach nach oben auf die Brücke. Dort allerdings landet nur ein Bruchteil der Münzen, der große Rest fällt in das gut zweieinhalb Meter tiefe Wasser. Insider schätzen, dass seit dem Frühsommer bestimmt 500 oder 600 Euro hier untergegangen sind

Seit dem 13. Juni darf die Stadt Malchow offiziell keine Spenden für die Drehbrücke entgegen nehmen. Das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt in Lauenburg hat dieser Tradition einen Riegel vorgeschoben. Die Schiffer indes wollen sich trotzdem für das Öffnen der Brücke bedanken. Nur leider gehen die meisten Spenden baden.

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