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In Waren entsteht Containerdorf für 200 Flüchtlinge

Die Stadt Waren tut sich in der Flüchtlingsfrage schwer - acht Monate hat es gedauert, bis sie die erste Informationsveranstaltung für die Bürger durchgeführt hat. Doch die wichtigste Neuigkeit lieferte am Montagabend der Landkreis.

Es fehlt Wohnraum für Flüchtlinge - jetzt muss Waren ein Containerdorf bauen.
Britta Pedersen Es fehlt Wohnraum für Flüchtlinge - jetzt muss Waren ein Containerdorf bauen.

Monatelang waberten die Gerüchte um die Müritz - jetzt hat Michael Löffler, zuständiger Sozialdezernent beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Ross und Reiter genannt. In der Stadt Waren wird im kommenden Jahr definitiv ein Containerdorf für Flüchtlinge gebaut. Nachdem die Stadt sich bislang lediglich zum Standort des künftigen Containerareals geäußert hatte - die mobilen Wohntrakte sollen auf dem ehemaligen GHG-Gelände am Rande der Karl-Marx-Straße im Warener Westen entstehen -, teilte Löffler die entscheidenden Fakten mit: Nach Auskunft des Dezernenten soll das Containerdorf bis zum Ende Sommers im kommenden Jahr fertiggestellt sein und Platz für rund 200 Flüchtlinge bieten. Das Containerdorf ist an der Müritz notwendig, da die Stadt Waren es nicht schafft, ausreichend Wohnraum für die Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.