Klocksinerin in Rio:

Jana Schmidt kämpft um Olympiasieg

Eigentlich ist Jana Schmidt eine coole Frau. Doch jetzt, wo es in Rio für die Paraolympionikin um den Lohn der Trainingsarbeit geht, steigt die Anspannung.

Sportler unter sich: Auch Warens Bürgermeister Norbert Möller (Zweiter von rechts) drückt Jana Schmidt (Dritte von links) die Daumen.
Jens-Uwe Wegner Sportler unter sich: Auch Warens Bürgermeister Norbert Möller (Zweiter von rechts) drückt Jana Schmidt (Dritte von links) die Daumen.

Wird der Sonnabend der große Tag für Jana Schmidt? Im Weitsprung kämpft die Klockserin um die bestmögliche Platzierung – am Ende werden nur wenige Zentimeter entscheiden. Die 43-Jährige hat die Akklimatisierungsphase abgeschlossen, hat in der brasilianischen Metropole ihren Rhythmus gefunden. Und nach Anfangsschwierigkeiten mit fehlendem Bett und dreckigem Bad ihren Frieden mit dem Olympischen Dorf geschlossen. „Auch wenn seit vier Tagen nicht mehr sauber gemacht wird“, schreibt Jana Schmidt aus Südamerika an den Nordkurier.

Zur Aufheiterung der Stimmung trägt neben dem „sehr schönen Wetter“ auch die bevorstehende Ankunft von Ehemann Andreas bei. Das hebt die Sportlerpsyche, da springt und läuft es sich leichter. Positiv erwähnt Jana Schmidt auch den Transport vom Olympischen Dorf ins Stadion – das klappt gut“. Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen vor drei Wochen – dort war das Transportsystem oftmals kritisiert worden. Unabhängig von den Rahmenbedingungen – die Müritzregion drückt der Leichtathletin heute und an den nächsten Tagen die Daumen. Vielleicht klappt es ja mit einer Medaille – wie in London vor vier Jahren.

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