Paukenschlag im CDU-Kandidatenrennen:

Jetzt tritt auch Helmut von Maltzahn an

Das Rennen um das CDU-Direktmandat im Wahlkreis 20 Müritz I wird täglich spannender. Am Donnerstag sprang ein politisches und gesellschaftliches Schwergewicht auf das christdemokratische Personalkarussell.

Will die Müritzregion nach vorne bringen: Helmut von Maltzahn.
Andreas Becker Will die Müritzregion nach vorne bringen: Helmut von Maltzahn.

Das ist eine echte Überraschung, wer hätte das gedacht? Nicht nur Thomas Diener, Renè Drühl und Enrico Malow möchten die Müritzregion in der Legislaturperiode ab Herbst 2016 im Landtag vertreten, auch Helmuth von Maltzahn wirft seinen Hut in den Ring. "Und das nur, weil der Ring frei ist", betont der 66-Jährige aus Ulrichshusen. Sprich: Weil der langjährige Abgeordnete im hiesigen Wahlkreis, Wolf-Dieter Ringguth, am vergangenen Sonntag überraschend seinen Rückzug verkündet hatte. Gegen einen amtierenden Abgeordneten wäre er nicht angetreten, macht von Maltzahn deutlich.

"Wir müssen einfach schauen, dass unsere Müritzregion künftig nicht abgehängt wird. Es geht darum, die Wirtschaft zu stärken und unseren ländlichen Raum nach vorne zu bringen", nennt von Maltzahn gegenüber dem Nordkurier seine Motive.

Durch die Kandidatur von Maltzahns können die wahlberechtigten CDU-Mitglieder aus dem Vollen schöpfen - vier Kandidaten für ein Direktmandat. Allerdings könnten es auch noch mehr werden, selbst in der Wahlkreisversammlung am kommenden Dienstag (Seehotel Ecktannen, 18 Uhr) können Mitglieder noch kurzfristig ihre Kandidatur anmelden.

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