Die Sterne verraten alles:

Jupiter-Jahr macht alte Wünsche doch wahr

Die Astrologin und Lebensberaterin Susanne Ausic setzt auf die Planeten. Und jener, der unser Leben in den nächsten zwölf Monaten bestimmen soll, bringt nach Ansicht der Warenerin vieles wieder ans Licht. Zum Beispiel, dass man auf seine Eltern nicht hören soll.

Die Kennerin der Planeten Susanne Ausic und ihr klein Trabant Joshua. Ihr Credo: Besinnt euch auf eure Kindheitsträume.
Thomas Beigang Die Kennerin der Planeten Susanne Ausic und ihr klein Trabant Joshua. Ihr Credo: Besinnt euch auf eure Kindheitsträume.

Die Planeten könnten nicht besser stehen im Jahr 2015. Susanne Ausic freut sich über die guten Aussichten. „Wir schreiben jetzt das Jahr des Jupiters. Und dieser Planet steht für Hoffnung, bessere Weltsicht und die Ausdehnung der Seele.“ Das passt, so die Ansicht der Astrologin und Gefühlstherapeutin, die sich auch als Spezialistin für Rückführungen sieht. Denn – das vergangene Jahr, eine Zeitspanne im Zeichen des Saturns, habe vieles ans Licht gebracht, was zuvor als verschüttet galt. Keine Spinnerei, heißt es. Im großen Bekannten- und Freundeskreis hat Susanne Ausic die unerschütterliche Erfahrung gemacht: So viel Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben und dem Großen und Ganzen, so viele Burnouts und geringen Lebensmut habe es wohl seit langer Zeit nicht mehr gegeben. Und genau deshalb gebe es jetzt eine Menge Leute, die sich auf der Suche nach ihren Visionen befinden. „Kindheitsträume eben, die vor langer Zeit verschütt gegangen sind.“

Genau darauf sollte man es im Jahr des Jupiters ankommen lassen. „Man kann es geschehen lassen oder sich dem offensiv stellen.“ Das Eingeständnis der eigenen Unzufriedenheit sei der erste Schritt. Um sich dann zu überlegen, was denn eigentlich die Träume aus der Kindheit kaputt gemacht habe. „Sätze der Eltern, die Mut genommen haben, die leidigen Bewertungen in der Schule.“ Dann könnten sich die Verhärtungen, die wie eine Austernschale die alten Träume umhüllen, langsam lösen. Kein besserer Zeitpunkt als das Jupiter-Jahr sei dafür denkbar. „Fährt man weiter im alten unzufriedenen Trott, führt das zu immer mehr Verbitterung und folgend zu Magen- und Herzproblemen und Hautausschlägen.“

Dazu braucht es viel Tapferkeit

Das verlangt, verraten die Sterne, auch Tapferkeit. „Natürlich ist es nicht ohne, die eigenen Träume ausleben zu wollen.“ Das größte Problem, dies erlebe sie immer wieder bei Rückführungen der Seele, „wir vertrauen uns selbst nicht.“ Aber, Gott sei Dank, dafür sei jetzt ja Jupiter da, zur Unterstützung sozusagen. Die Menschen, träumt Susanne Ausic, müssen gerade jetzt erfühlen, was ihr Herz zum Singen bringe. „Nicht nur arbeiten auf Teufel komm raus, ohne Zeit für sich und andere zu finden.“ Arbeit nur als Broterwerb, ohne Leidenschaft, wäre die Folge, weiß die Astrologin. Natürlich, so erdverbunden ist die Deuterin der Sterne dann doch, könne man nicht Knall auf Fall alles stehen und liegen lassen. „Mit kleinen Schritten anfangen, die alten Träume wiederzufinden und, ganz wichtig, auch zu fühlen.“ Denn die Kindheitsträume sind, daran glaubt die Warenerin ganz fest, wie ein „Ruf der  Seele“.

Im übrigen werde das Jupiter-Jahr wohl eher ein feuchtes und auf alle Fälle ein wärmeres als die vorangegangenen Jahre. Gut für die Bauern, die sich über hohe Erträge freuen können. Vorsicht sei aber jetzt schon vor 2016, einem Mars-Jahr, geboten, warnt die Warener Astrologin. Wie dessen Name schon verrät, droht das ein kriegerisches zu werden.