Domino-Wettstreit:

Kevin will seinen Weltrekord zurück

So nicht! Kevin Pöhls, der Junge aus Waren, will nicht auf sich sitzen lassen, dass ihm Domino-Profis aus der Schweiz seinen Weltrekord gestohlen haben.

Rekord-Mann Kevin Pöhls opferte so manche Nachtruhe für seine Pyramide im Sommer.
Carsten Schönebeck Rekord-Mann Kevin Pöhls opferte so manche Nachtruhe für seine Pyramide im Sommer.

Nur wenige Tage, nachdem Kevin Pöhls aus Waren im Sommer der Weltrekordversuch unter notarieller Aufsicht gelang, legten die Schweizer noch eine Schippe drauf. Statt gut 15 000 Steinen, mit denen Kevin seine Pyramide baute und kontrolliert einstürzen ließ, verbauten die Eidgenossen gleich 16  500.

Den nunmehr im Guinness-Buch der Rekorde stehenden Weltrekord will Kevin Pöhls pulverisieren und eine neue Bestleistung für die Ewigkeit aufstellen. Denn der Warener will die Zahl der Rekordsteine fast verdreifachen. „43 000 Steine sind avisiert“, so der junge Mann, als er am Mittwoch den Nordkurier darüber informierte. Im Februar, während der zwei Wochen andauernden Winterferien, will der Azubi seine neue und dann natürlich noch viel größere Pyramide erbauen. Aber dieses Mal tritt er nicht als Einzelkämpfer: Kevin holt sich einen Domino-Profi aus Stuttgart an seine Seite – gemeinsam wollen sie den Schweizer Weltrekord knacken.

Nur einen Haken hat die Angelegenheit noch. Kevin Pöhls gehen nämlich die Steine aus. Rund 25 000 Stück fehlen dem Warener noch, Kostenpunkt etwa 1200 Euro. Viel zu viel für ein schmales Azubi-Gehalt. Deshalb sucht der junge Mann noch Sponsoren von der Müritz, die ihn unterstützen.

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