Dreck-Ecken in Röbel wachsen:

Kleine Stadt mit großem Müllproblem

Was sind das nur für Leute, die die Welt um sie herum immer noch als Müllhalde empfinden und behandeln. In Röbel sprießen wieder an allen Ecken und Ende blaue und gelbe Säcke im Wald. Das soll sich nun ändern.

So ein Ärger: Blaue Säcke und Grünschnitt türmen sich am Röbeler Waldrand.
Carina Göls So ein Ärger: Blaue Säcke und Grünschnitt türmen sich am Röbeler Waldrand.

Dass einige Röbeler ihr Städtchen nicht achten, das demonstrieren sie eindringlich. Zum Kummer jener, die anders denken. In Röbel gibt es inzwischen diverse wilde Müllkippen. Und jedes Jahr kommen noch welche dazu. Beliebt ist in diesen Tagen eine relativ neue Halde auf dem unbefestigten Weg Richtung Gotthun in Marienfelde nur wenige Meter hinter dem Gasthof Waldeck.

Behörde will Anzeige erstatten

Linker Hand hat sich dort zwischen Wald und Acker ein trauriges Bild entwickelt. Neben Gartenresten türmen sich dort nun auch blaue Säcke, und sogar Kanister sind auszumachen. „Wer macht so etwas?“, die Frage stellt man sich auch im städtischen Ordnungsamt und hat dafür auch kein Verständnis. Die Behörde will sich den dreckigen Fall ansehen und Anzeige erstatten. Seinen Unrat in die Gegend zu werfen, gehört leider immer wieder zu den Delikten, bei denen viele Zeitgenossen kein Unrecht empfinden.

Auch Grünschnitt gehört, so betonte ein Sprecher aus dem Röbeler Ordnungsamt weiter, nicht auf irgendwelche freien Plätze gekippt, sondern sollte entweder selbst kompostiert werden oder auf dem Wertstoffhof abgegeben werden, denn dafür besteht in Röbel durchaus die Möglichkeit. Am schlimmsten jedoch seien die Kanister und die Plastiksäcke. Da sei auch Zivilcourage der Bürger gefragt.

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