Nach dem Gotthuner Feuer:

Kriminalisten verhören jetzt Zeugen

Noch immer läuft der Täter frei herum, der den Brand in der Gotthuner Bootsschuppen-Anlage gelegt hatte. Die Kripo sucht nach weiteren Zeugen.

Die Bootshausanlage war nahezu komplett in Flammen aufgegangen.
Petra Konermann Die Bootshausanlage war nahezu komplett in Flammen aufgegangen.

Genau zwei Wochen nach dem verheerenden Bootsschuppen-Brand in Gotthun ermittelt die Kriminalpolizei mit Hochdruck weiter und befragt derzeit Zeugen. "Es gibt Ansätze. Denen gehen wir natürlich nach", erklärte Thomas Teichmann von der Kripo in Röbel. Gleichzeitig erneuerte er den Aufruf, dass sich Zeugen, die womöglich vor oder während des Brandes etwas bemerkt haben könnten, sich mit ihren Beobachtungen an die Polizei wenden.

Es war Brandstiftung

In der Nacht zum 4. Februar waren insgesamt zehn Bootsschuppen und vier Boote nahe Gotthun in Flammen aufgegangen. Ausgelöst wurde das Feuer durch Brandstiftung, wie die Kriminaltechniker schon am Morgen danach schnell heraus gefunden hatten. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 200 000 Euro geschätzt. Dass nicht noch mehr Bootsschuppen und Boote verbrannten, war nur dem Zufall zu verdanken. Denn der oder die Täter hatten an zehn weiteren Schuppen der Gotthuner Anlage mit insgesamt 42 Bootsschuppen Feuer gelegt, das sich aber zum Glück nicht ausbreitete.

Zeugen werden weiterhin gebeten, sich bei der Polizei in Röbel unter Telefon 039931 8480 oder unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

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