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Kritik zur Standortwahl abgewiesen

Zur öffentlich gewordenen Kritik an der Arbeit des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte hat sich nun ein Mitglied vom südöstlichen Müritzufer in die Diskussion eingeschaltet.

So sieht Gabriele Haack vom Müritzparadies am Bolter Kanal bei Boek Klarstellungsbedarf, was den Verbleib des Sitzes in Röbel angeht. „Auf unserer diesjährigen Mitgliederversammlung, am 8. April 2013, im Leea in Neustrelitz wurde der Sitz der Geschäftsstelle diskutiert und zur Abstimmung aufgerufen“, verweist sie auf die dort getroffenen Entscheidungen. Dabei hätte der Vorsitzende Wolf-Dieter Ringguth die Vor- und Nachteile der verschiedenen Standorte Waren, Malchow und Röbel noch einmal vorgestellt. Und:  „Die vorgetragenen guten Argumente für die Geschäftsstelle in Röbel waren für das Abstimmungsergebnis ausschlaggebend. Vorgespräche mit dem Vorstand des Tourismusverbandes Mecklenburgische Schweiz hatten auch eine Zustimmung zum jetzigen Standort ergeben“, schildert Gabriele Haack. Dabei hält sie den geäußerten Vorwürfen entgegen: „Wo waren da die Kollegen, die sich einen anderen Standort wünschen? Sind die Kritiker aus den Reihen der DEHOGA Mitglieder im Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte? Und wenn ja, warum haben sie die Jahreshauptversammlung nicht dafür genutzt, ihre Argumente vorzustellen?“ Die anwesende Mitgliedschaft hätte sich mehrheitlich für die Geschäftsstelle in Röbel entschieden, heißt es weiter. „So ist das nun mal in einer Demokratie, da gilt das Mehrheitsprinzip, und es gibt immer den einen oder anderen, der mit getroffenen Entscheidungen nicht einverstanden ist“, sieht die Tourismusanbieterin in dieser Sache keine Versäumnisse.