Topfbrand mit ungeahnten Auswirkungen:

Küche brannte in Röbel

Ein Topf mit Öl auf dem Herd brachte die Freiwillige Feuerwehr Röbel auf den Plan. Sie musste den anschließenden Brand in der Juri-Gagarin-Straße löschen. Betroffen waren auch syrische Migranten.

Bewohner der Juri-Gagarin-Straße in Röbel mussten mit dem Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung nach einem Topfbrand in einer Küche ins Krankenhaus nach Waren gebracht werden.
© davis - Fotolia.com Bewohner der Juri-Gagarin-Straße in Röbel mussten mit dem Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung nach einem Topfbrand in einer Küche ins Krankenhaus nach Waren gebracht werden.

Feuerwehreinsatz nach Küchenbrand und Verdacht auf Rauchgasvergiftung bei syrischen Migranten: Am späten Freitagabend hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Röbel noch gut zu tun. Um exakt 20.20 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg die Mitteilung, dass in Röbel in der Juri-Gagarin-Straße aus einer Wohnung in der dritten Etage starker Rauch austritt. Durch die Polizeibeamten wurden sofort die 16 Hausbewohner, bei denen es sich größtenteils um ältere Bürger handelte, aus ihren Wohnungen nach draußen in Sicherheit gebracht. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Röbel mussten anschließend eine Notöffnung der betroffenen Wohnung vornehmen, um mit der Bekämpfung des Brandes beginnen zu können. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich aber die Bewohner der betroffenen Wohnung nicht mehr dort. Anschließend konnte der Brand sehr schnell gelöscht werden.

Der profane Grund des Brandes: Ein Topf mit Öl auf dem Herd. Das allerdings kann eine ungeahnte Wirkung haben, denn das Öl wurde so stark erhitzt, dass es schließlich zu brennen begann. Von hier breitete sich das Feuer dann in der Küche aus. Andere Räume der Wohnung waren nicht betroffen. Drei Bewohner der Wohnung, in diesem Fall syrische Staatsbürger im Alter von zwölf, 14 und 21 Jahren, mussten mit dem Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Waren gebracht werden. Nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden von rund 5000 Euro.

Die übrigen Hausbewohner konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Auf Grund der starken Verrußung ist die Wohnung derzeit nicht bewohnbar. Die anderen fünf Bewohner, ebenfalls syrische Staatsbürger, konnten durch einen Verantwortlichen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in einer anderen Wohnung untergebracht werden. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden durch die Kriminalpolizei geführt.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung