Die Entscheidung naht:

Land Fleesensee steht schon wieder ganz dicht vorm Verkauf

Bei der Suche nach einem Käufer für das Ferienressort bleibt die Unternehmensleitung optimistisch.

Das Ferienressort Land Fleesensee soll nach Angaben der Verwaltungs GmbH im ersten Quartal des Jahres 2014 verkauft werden.
Udo Zander Das Ferienressort Land Fleesensee soll nach Angaben der Verwaltungs GmbH im ersten Quartal des Jahres 2014 verkauft werden.

Noch eine (Fast-)Verkaufsmeldung aus der Ferienanlage Land Fleesensee. Wie ein Sprecher der Unternehmensleitung jetzt mitteilte, könnten die Verkaufsverhandlungen voraussichtlich in den ersten drei Monaten des neuen Jahres abgeschlossen sein. Die Banken hätten bereits klar signalisiert, dass sie das Land Fleesensee auch 2014 finanzieren werden. Noch im Januar soll Konkretes über den aktuellen Stand verkündet werden. Doch später als erwartet. Denn noch Ende Oktober hieß es, dass man zuversichtlich sei, das Ressort bis zum Ende des Jahres verkauft zu haben, vorausgesetzt, die Verhandlungen laufen bis dahin zufriedenstellend.

Vor 13 Monaten  haben Vertreter von über 1800 Gesellschaftern des Landes Fleesensee mit zusammengebissenen Zähnen dem Verkauf der Anlage zugestimmt. Zerknirscht, weil diejenigen, die Ende der 1990er-Jahre privates Kapital mit der Hoffnung auf satte Rendite in die Anlage gesteckt hatten, ihr Geld so in den Wind schreiben mussten. Trotzdem hat damals eine satte Mehrheit für den Verkauf der Anlage gestimmt. Denn die Anleger trieb die Sorge um, möglicherweise die zwölf Millionen Euro, die bis dahin an die Anteilseigner schon ausgezahlt wurden, wieder hinblättern zu müssen. Zu verstehen war die Situation nur schwer. Denn obgleich (fast) immer pünktlich Tilgung und Zins an die Gläubigerbanken gezahlt wurden – immerhin schon weit mehr als 16 Millionen Euro – ist der Schuldenstand fast so hoch wie am ersten Tag: 52 Millionen Euro. Schuld daran ist die „Explosion“ des Schweizer Franken im Verhältnis zum Euro, der Kredit ist damals in der Währung der Eidgenossen aufgenommen worden – seinerzeit durchaus üblich. Die gleiche Menge Geld gaben Land, Bund und Europäische Union zum Aufbau der Anlage hinzu, 100 Millionen stammen aus einem Immobilienfonds. 1800 Kommanditisten steckten ihr eigenes, zum Teil geborgtes Geld in die Anlage.

 

 

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