Aufregung in Warener Altstadt:

Leere Propangas-Flaschen lösen Feuerwehreinsatz aus

Die Feuerwehr Waren und sogar ein mit Spezialtechnik ausgestatteter Messwagen aus Malchow mussten in die Innenstadt, um ein Gasleck zu suchen.Glücklicherweise mussten sie am Ende nur ein Haus gut durchlüften.

Feuerwehrkräfte suchen in einem Haus am St. Georgenplatz nach dem Gasleck.
Nadine Schuldt Feuerwehrkräfte suchen in einem Haus am St. Georgenplatz nach dem Gasleck.

Großes Feuerwehr-Aufgebot in der Warener Kirchenstraße und Am St. Georgenplatz am Freitagabend, das durch vermutlich leere Propan-Butangas-Flaschen ausgelöst worden war. Weil nämlich starker Gasgeruch über die Notrufnummer gemeldet worden war, rückten sofort die Warener Feuerwehrleute mit Drehleiter und Löschfahrzeugen aus, um den Gefahrenort großräumig abzusichern. Auch der ABC-Wagen von der Freiwilligen Feuerwehr Malchow war nach kurzer Zeit da. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke wurde ebenfalls alarmiert. Feuerwehr-Einsatzleiter René Dreier und Stadtwerke-Mitarbeiter Andreas Sünwoldt suchten mit entsprechenden Gasmessgeräten das Leck, und zwar vor allem in den Häusern am St. Georgenplatz. In einem Gebäude wurden sie fündig, da roch es besonders stark nach Gas. Das Kuriose: Die Messgeräte  zeigten kaum etwas an. Und der Grund fand sich dann schnell: Der Bewohner hatte in einer kleinen privaten Werkstatt leere Propan-Butangas-Flaschen zu stehen, mit denen man einen Brenner befüllen kann. Um den Gasgeruch aus dem Haus zu vertreiben, hat die Feuerwehr den Belüfter angeworfen. Dem Mann sei gesagt worden, in den kommenden Stunden noch kräftig durchzulüften. Schließlich wurde die Gefahrenstelle nach etwa einer Stunde wieder freigegeben.