Identität der Frauenleiche weiter unklar:

Leichenfund: DNA und Zahnstatus sollen Ermittlern helfen

Noch immer versuchen die Ermittler herauszufinden, wer die stark verweste Frauenleiche ist, die bei dem 51-Jährigen Hausbesitzer in Alt Rehse gefunden wurde. Jetzt setzen die Ermittler auf die DNA und die Zähne der Leiche, um Klarheit zu bekommen.

Nachdem am Dienstag erneut eine Beschwerde über Ruhestörung aus dem Hause "Rethra" beim Amt auflief, sei ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit der Polizei nach Alt Rehse gefahren. Dieses Mal habe man sich Zutritt zum Haus verschafft und daraufhin die Leiche gefunden.
Carina Göls Nachdem am Dienstag erneut eine Beschwerde über Ruhestörung aus dem Hause "Rethra" beim Amt auflief, sei ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit der Polizei nach Alt Rehse gefahren. Dieses Mal habe man sich Zutritt zum Haus verschafft und daraufhin die Leiche gefunden.

Sind die Ermittler im Falle der Frauenleiche in Alt Rehse kurz vorm Durchbruch? Wie die Neubrandenburger Staatsanwältin Betrix Komning am Nachmittag auf Nordkurier-Nachfrage informierte, befassen sich die Spezialisten in der Greifswalder Rechtsmedizin nun mit dem Zahnstatus und der DNA.  Die stark verweste Leiche war am Dienstagmorgen von Polizisten in dem Haus gefunden worden. Die Beamten und auch das Ordnungsamt waren zum wiederholten Mal von Dorfbewohnern gerufen worden. Im Dorf vermisst man seit Wochen eine 32-jährige Frau, die zeitweise bei dem 51-Jährigen gewohnt haben soll. Sie sei seit Wochen nicht mehr gesehen worden.

Alles zum Leichenfund in Alt-Rehse

Dass es inzwischen einen "dicken Ordner" für die "Vorfälle" im Haus des Ex-"Rethra"-Wirtes im Penzliner Amt gibt, das bestätigte Bürgermeister Sven Flechner auf Nachfrage. "Alles, was an uns herangetragen wurde und in unserer Zuständigkeit lag, haben wir verfolgt oder entsprechend weitergeleitet", sagte Flechner. Nachdem am Dienstag erneut eine Beschwerde über Ruhestörung aus dem Hause "Rethra" beim Amt auflief, sei ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit der Polizei nach Alt Rehse gefahren. Dieses Mal habe man sich Zutritt zum Haus verschafft und daraufhin die Leiche gefunden.

Nach der ersten Obduktion hatte man mit dem Geschlecht der stark verwesten Leiche lediglich ein Zwischenergebnis. Komning betonte, "dass die DNA-Analyse sicherer sei als der Zahnstatus". Aber man werde die Ergebnisse beider Untersuchungen Institut für Rechtsmedizin in Greifswald abwarten müssen, um mehr Klarheit zu bekommen. Es stehe nicht fest, dass es sich bei der Toten um die im Ort vermisste 32-jährige S. H. handelt, die mit dem Verhafteten unter einem Dach gelebt haben soll. Der Hausbesitzer aus Rehse sitze weiterhin wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge Untersuchungshaft.

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