Unfall zwischen Sietow und Waren:

Lkw voller Sektflaschen im Straßengraben gelandet

Ein süffige Ladung hatte der Lkw an Bord, der am Mittwochmorgen in einem Straßengraben zwischen Sietow und Sembzin gelandet war. Nicht alle Sektflaschen haben den Unfall heil überstanden.

Der umgekippte Laster wird gerade geborgen.
Andreas Becker Der umgekippte Laster wird gerade geborgen.

Gleich mehrere Stunden musste die B 192 gesperrt werden, weil ein Lkw zwischen Sietow und Sembzin am Mittwochmorgen im Straßengraben gelandet war. Für seine Bergung brauchte das beauftragte Unternehmen aus Sietow genügend Zeit. Denn der Laster hatte sich nicht nur in einer misslichen Lage befunden, sondern auch noch Sektflaschen geladen. Die sollten runter, bevor das Fahrzeug aus dem Graben befreit werden konnte. Dutzende Stiegen mit dem Sekt hatten die Helfer in mühevoller Kleinarbeit abzuladen. Während die ersten Flaschen den Unfall unbeschadet überstanden hatten, waren die tiefer liegenden Pullen doch zu Bruch gegangen. Die Folge: Eine klebrige Arbeit und ein süßlicher Geruch, der über dem Straßengraben lag.
Weshalb der Laster, der von Sietow nach Sembzin gefahren war, kurz vor Sembzin nach rechts von der Straße abgekommen war, konnte die Polizei noch nicht sagen. Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste ins Müritzklinikum Waren gebracht werden. Das Krankenhaus konnte er aber inzwischen wieder verlassen. Am Fahrzeug entstand nach Angaben der Beamten ein Sachschaden von rund 45 000 Euro.

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