Kranzniederlegung in Waren:

Mahnendes Gedenken zum 8. Mai

Erinnerung an das Grauen des Zweiten Weltkrieges in Waren verlief ohne Störungen. Die Polizei begleitete die gesamte Veranstaltung.

Mit einem Kranz ehrten Bürgermeister Norbert Möller und René Drühl die Opfer des Nationalsozialismus'. Foto:Nadine Schuldt
Mit einem Kranz ehrten Bürgermeister Norbert Möller und René Drühl die Opfer des Nationalsozialismus'. Foto:Nadine Schuldt

Vertreter aus Politik, der Stadt sowie vom Bund der Antifaschisten gedachten am 8. Mai in Waren am Denkmal Am Stüde mit einer Kranzniederlegung den Opfern des Faschismus. Der 8.Mai gilt als Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus.

"Es muss nach wie vor an das Grauen des Zweiten Weltkrieges erinnert werden, damit sie nicht wieder geschehen", sagte Elke Schoenfelder nach der Veranstaltung. Sie ist Mitglied in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und hielt eine Gedenkrede. Darin ging sie auch auf die aktuelle politische Situation ein. "Neben der neofaschistischen NPD finden auch Rechtspopulisten der AfD zunehmend in Teilen der Bevölkerung Gehör." Dies erfordere Widerspruch, mahnte sie.

Die gesamte Veranstaltung wurde von der Polizei begleitet, damit das Gedenken nicht durch Rechtsextreme gestört wird. Es kam zu keinen Zwischenfällen.

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