Fußball-Oberliga:

Malchow knöpft Rostocker Hansa-Reserve einen Punkt ab

Mit einer ganz starken kämpferischen Leistung hat der Malchower SV 90 am Sonntagnachmittag der zweiten Mannschaft des FC Hansa Rostock in der Fußball-Oberliga ein Unentschieden abgetrotzt.

Eine ganz starke Leistung gegen die Hansa-Reserve zeigte Pascal Podgorny vom Malchower SV 90 (links) auf der linken Außenbahn, von wo aus er auch das Tor zum 1:1 erzielte.
Jens-Uwe Wegner Eine ganz starke Leistung gegen die Hansa-Reserve zeigte Pascal Podgorny vom Malchower SV 90 (links) auf der linken Außenbahn, von wo aus er auch das Tor zum 1:1 erzielte.

Vor 380 Zuschauern auf dem Malchower Waldsportplatz ging am Sonntagnachmittag zwar die zweite Garnitur des FC Hansa Rostock mit 0:1 durch Robert Grube in Führung (15.). Doch die Oberliga-Kicker des Malchower SV 90 ließen sich dadurch nicht groß schocken. Der Ausgleich fiel schon in der 27. Minute: MSV-Verteidiger Kevin Koussou versuchte es vom rechten Mittelfeld aus mit einer Flanke auf Pascal Podgorny, der auf der linken Außenbahn unterwegs war. Der Ball schien aber viel zu weit und unerreichbar für Podgorny zur Grundlinie zu gehen. Doch Pascal Podgorny setzte unbedrängt nach und bekam das Leder noch vor dem Aus unter Kontolle, spielte sich mit dem Ball am Fuß vor den Hansa-Kasten, und zog dann in die linke Ecke zum 1:1 ab (27.).

Im weiteren Verlauf des Spieles war Malchow nicht nur gleichwertig, sondern bekam sogar Oberwasser mit zahlreichen Chancen, die teilweise durch viele Ausrutscher auf dem regennassen Rasen vereitelt wurden.

Ein zerknirschter Hansatrainer Gerald Dorbritz sagte: "Wir haben nach der Führung aufgehört, Fußball zu spielen. Das Unentschieden geht im Ergebnis in Ordnung."

Der Malchower Chefcoach André Schröder freute sich über diesen wichtigen Punkt, der den MSV 90 aus den Abstiegsrängen der Oberligatabelle heraus katapultierte. "Den Punkt haben sich die Jungs heute wirklich mit Bravour erkämpft. Wir sind mit vielen Ausfällen durch Verletzungen und Kartensperren in die Partie gegangen. Das Team ist noch im Umbruch und kann nicht durch fußballerische Raffinesssen, sondern nur durch Kampf zum Erfolg kommen. Und genau das hat es heute vorbildlich getan", lobte André Schröder seine Schützlinge.