Fördermittel:

Malchow setzt auf Geldregen

Die Liste der Dinge, die die Stadt gerne hübsch machen möchte, ist ziemlich lang. Fördermittel sind nötig.

Um die Sanierung von Dach und Fassade der Klosterkirche zu finanzieren, beantragt die Stadt Malchow Städtebaufördermittel.
Petra Konermann Um die Sanierung von Dach und Fassade der Klosterkirche zu finanzieren, beantragt die Stadt Malchow Städtebaufördermittel.

Rund 20 Punkte umfasst die Liste, mit der sich die Stadt Malchow um Städtebaufördermittel bewerben möchte – insgesamt umfasst der Antrag ein Volumen von rund 2,6 Millionen Euro. Doch ob wirklich alle Projekte aus diesem Fördertopf unterstützt werden, das ist offen. „Aber wir müssen vieles beantragen, damit wir auch etwas bekommen. Alle Jahre wieder“, erklärte jetzt Constanze Kunze, Leiterin des Amtes für Bürgerservice und Gemeindeentwicklung. Mehrheitlich hatten die Malchower Stadtvertreter die Antragsliste verabschiedet – nicht jedoch ohne Kritik: „Ich hätte mir noch andere Objekte auf dieser Liste gewünscht. Da wir sie aber nur im Ganzen beschließen können, stimme ich dagegen“, sagte Gerald Reeps von der Offenen Wählerliste Malchow (OWM).

Auf der nun verabschiedeten Antragsliste finden sich zum Beispiel der 4. Bauabschnitt im Kloster-Komplex, Dach und Fassade der Klosterkirche, aber auch die Erweiterung der Fleesenseeschule. Das sind städtische Vorhaben, doch auch private Bau-Projekte sollen nach dem Willen der Stadtvertretung Förderung erhalten.