Nach der Südbahn-Gerichtsentscheidung:

Malchower sauer auf Schwerin

Das Abschmettern des Eilantrages gegen die Schließung der Südbahn sorgt besonders in Malchow für viel Unverständnis.

Der Protest gegen die Schließung der Südbahn war besonders in Malchow immer heftig.
Carsten Schönebeck Der Protest gegen die Schließung der Südbahn war besonders in Malchow immer heftig.

Ein Schlag ins Kontor und starker Tobak. Malchows Bürgermeister Joachim Stein (Grüne) spart nicht mit deftigen Worten. Die Enttäuschung über den Spruch des Schweriner Verwaltungsgerichtes, eine einstweilige Verfügung gegen die von der Landesregierung beabsichtigte Schließung der Südbahn zwischen Malchow und Parchim abzulehnen, sitzt tief. Malchows Stadtoberhaupt verhehlt auch nicht seine Enttäuschung über die in seinen Augen starre Haltung im Verkehrsministerium. "Mir kann niemand erklären, warum der Kompromissvorschlag nicht akzeptiert worden ist." Der Betreiber der Strecke, die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG), hatte vorgeschlagen, die Strecke auch für weniger Geld weiter zu nutzen. "Das Land hätte nicht mehr bezahlen müssen, als dann für den Schienenersatzverkehr." Für Stein ein deutliches Signal: "Man will die Strecke tot machen".

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