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Milchlaster auf B 192 verunglückt

Kurz vor Neubrandenburg ist am Sonntagvormittag ein Milchtanker verunglückt. Die Bundesstraße musste zeitweise voll gesperrt werden. Die Bergung gestaltete sich schwierig.

Ein verunglückter Milchtanker blockierte am Sonntag für mehr als sechs Stunden die B 192 kurz vor Neubrandenburg.
Udo Roll Ein verunglückter Milchtanker blockierte am Sonntag für mehr als sechs Stunden die B 192 kurz vor Neubrandenburg.

Nichts ging mehr auf der B 192 kurz vor Neubrandenburg: Zwischen Mallin und Wulkenzin ist am Sonntagvormittag kurz nach 10 Uhr ein Milchlaster verunglückt. Das Fahrzeug stand quer und halb im Graben. Die Bundesstraße musste voll gesperrt werden.

Wie genau es zu dem Unglück kam, konnte die Polizei auch am späten Nachmittag noch nicht sagen. Nur soviel: Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Auch verletzt wurde niemand. Aus Richtung Penzlin kommend soll der 51-jährige Fahrer mit dem Laster nach rechts in die aufgeweichte Bankette geraten sein. Nach einer Kollision mit der Leitplanke und einem Baum verlor er endgültig die Kontrolle und fuhr nach links in den Straßengraben. Dabei rissen Schläuche des Tankfahrzeugs und 19.000 Liter Milch begannen auszulaufen.

Für die Bergung des Lkw musste zunächst die Milch abgepumpt werden. Deshalb rechnete der Polizeisprecher schon am Vormittag mit einer Sperrung für mehrere Stunden. Ab 16.40 Uhr war die Straße wieder frei. Den entstandenen Sachschaden schätzte die Polizei auf 350.000 Euro.