Veranstaltung am Dienstag:

Waren stellt sich Bürgerfragen zum Millionengrab Hafen

Die Kostenexplosion beim Millionenprojekt Stadthafen Waren emotionalisiert die Gemüter. In einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstagabend hat nun der Steuerzahler das Wort.

Die Molenbauwerke verschlangen Millionen Euro.
Andreas Becker Die Molenbauwerke verschlangen Millionen Euro.

Die Bürger der Stadt Waren dürfen am Dienstagabend in der öffentlichen Informationsveranstaltung zum Millionengrab Hafen kritisch Fragen stellen. Verwaltungs- und Politikspitze sowie Chefplaner stehen ab 18 Uhr in der Mensa Waren-West (Friedrich-Engels-Platz 10 b) allen anwesenden Bürgern Rede und Antwort. Schließlich geht es um zehn Millionen Euro Steuergelder, die im Hafen der Müritzstadt seit 18 Monaten verbuddelt werden.

Beim Thema Hafenausbau fühlt sich mittlerweile auch die Politik „getäuscht“, wie es Rainer Espig von der Fraktion Der Linken in der vergangenen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses in seiner ihm eigenen rustikal-offenen Art formulierte.

Andere Stadtvertreter zweifelten öffentlich an der Kompetenz der Planer, sprachen von „blankem Versagen“. Nur die Verwaltung hält zum Planungsbüro, möchte die Probleme „gemeinsam lösen“ und spricht sich selbst von jeder Schuld frei – Zitat: „Es gibt keine Anhaltspunkte für ein dienstliches Fehlverhalten von Mitarbeitern der Stadtverwaltung.“

Kommentare (1)

Der steuerzahler wird wie immer alles tragen müssen oder hat jemand ein beispiel dafür das eine behörde oder dergleichen jemaal seinen fehler eingesteht und es aus eigener tasche zahlt? ja solche Märchen gibt es eben nur von den gebrüdern grimm aber nicht von der stadtverwaltung in waren...