Steine um den Hals:

Mops grausam in der Feisneck ersäuft

Einen grausamen Fund hat eine Spaziergängerin in der Feisneck gemacht. Sie erblickte auf dem Seegrund einen toten Hund. Er hatte zwei Steine um den Hals.

Ein schwarzer Mops wie dieser wurde an der Feisneck ertränkt.
Julian Stratenschulte Ein schwarzer Mops wie dieser wurde an der Feisneck ertränkt.

Ein qualvolles Schicksal hat eine Hündin erlitten. Sie wurde offenbar absichtlich in die Warener Feisneck geworfen, mit Steinen um den Hals. "Das Tier ertrank ohne Chance, sich zu retten. So möchte wohl niemand sterben", sagte der Warener Tierarzt Dr. Holger Nietz dem Nordkurier. Er war dabei, als das Tier am Freitagmorgen geborgen wurde und hat es anschließend untersucht. "Es war ein schwarzer Mops. Er wog zehn Kilogramm, war also nicht unterernährt", so Nietz.

Welche Gründe jemand auch immer habe, sein Tier los werden zu müssen. Es zu töten sei keine Lösung. "So etwas Grausames ist mir in meiner Arbeit auch noch nicht begegnet", so der Veterinär. Dem Täter auf die Schliche zu kommen, sei nicht leicht, da das ertränkte Tier weder weder einen Chip noch eine Tätowierung trug. "Das war aber in solchen brutalen Fällen auch nicht zu erwarten", sagt Nietz.  Ein Fall für die Polizei ist diese Sache grundsätzlich. Denn es wurde gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.