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Müritz-Klinikum bundesweit top

Das Müritz-Klinikum mit Hauptsitz in Waren sorgt bundesweit für positive Schlagzeilen: Ob Hygienestandards, Facharztvisiten oder Fortbildungen – das Krankenhaus bekommt hervorragende Noten.

Beste Versorgung vor Ort: Das Klinikum am Weinberg ist ein Pluspunkt für die Stadt Waren.
Andreas Becker Beste Versorgung vor Ort: Das Klinikum am Weinberg ist ein Pluspunkt für die Stadt Waren.

Große Auszeichnung für das MediClin Müritz-Klinikum: Das im Warener Norden beheimatete Krankenhaus darf weiterhin das begehrte Gütesiegel KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) tragen. Und nicht nur das: Die Müritzer schnitten bei der Prüfung durch fünf unabhängige Auditoren bundesweit unter 521 Krankenhäusern auf einem hervorragenden 18. Platz ab. „Das ist richtig top“, freuen sich Roland Grabiak und Carsten Krüger, Kaufmännische Direktoren der Klinik. Ein Jahr lang war das Krankenhaus von den Prüfern genauestens unter die Lupe genommen worden. Mit dem KTQ-Zertifizierungsverfahren wird nicht nur die Qualität einzelner Fachabteilungen bewertet und zertifiziert, sondern prozessorientiert die gesamte Leistung von der Vorbereitung des stationären Aufenthaltes eines Patienten bis zu den Entlassungsmodalitäten.

Besonders im Bereich Hygienemanagement überzeugte das Team des Müritz-Klinikums. „Dies ist natürlich gerade vor der auch aktuell wieder aufgeflammten Diskussion zu den multiresistenten Keimen in den Krankenhäusern ein ganz wichtiger Bereich für die Patienten“, macht Grabiak deutlich. In dem Zusammenhang kommt den Warener die Beteiligung an der Aktion „Saubere Hände“ ebenfalls sehr zugute. Neben der erstklassigen Hygiene punktete das Klinikum auch beim sogenannten Visitenplan. Konkret: Im Müritz-Klinik kommen die Patienten jeden Tag in den Genuss einer Facharztvisite – daran nimmt entweder ein Oberarzt oder sogar der Chefarzt teil. „Dies ist in sehr vielen Kliniken nicht gewährleistet“, beschreibt Grabiak den Alltag in anderen bundesdeutschen Krankenhäusern.

Damit nicht genug – auch bei der Fortbildung der Mitarbeiter wurde den Warenern „ein herausragendes Niveau“ bescheinigt. Ebenfalls stolz sind Grabiak und Krüger auf die hausinterne Ausbildung: „Wir übernehmen alle Pflegeschüler nach ihrer dreijährigen Ausbildung. Damit rekrutieren wir unseren eigenen Nachwuchs aus der unmittelbaren heimischen Region.“