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Boje von der Mitte der Müritz ausgebüxt

Eine Boje ist auf Wanderschaft gegangen - ausgerechnet auch die große Leuchtboje, die die Müritz-Mitte kennzeichnet. Sie muss jetzt unbedingt ausgeschaltet werden. 

DAs Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lauenburg bestätigte auf Nachfrage, dass die Boje vertrieben wurde und jetzt im Schilf in der Nähe von Gotthun liege.
Stephan Radtke DAs Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lauenburg bestätigte auf Nachfrage, dass die Boje vertrieben wurde und jetzt im Schilf in der Nähe von Gotthun liege.

Hilfe, die Müritz-Mitte ist verschwunden - zumindest die Leuchtboje, die die Müritz-Mitte kennzeichnet. Wie Dörte Münstermann vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lauenburg auf Nachfrage bestätigte, wurde die Boje vertrieben und liegt jetzt im Schilf in der Nähe von Gotthun. Dort, so Dörte Münstermann, leuchtet die Boje weiter und stellt eine Gefahr dar. Die Mitarbeiter der Warener Außenstelle des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt würden derzeit daran arbeiten, die Boje auszuschalten, "damit im Dunkeln niemand darauf zusteuert und womöglich auf Grund läuft", so die Mitarbeiterin.

Die Bergung der großen Boje gestalte sich schwierig, da man derzeit nur mit einem Schlauchboot in den flachen Bereich der ausgebüxten Boje komme. Warum jedoch die Boje vertrieben wurde, ist noch unklar. "Eigentlich sind die Boje so verankert, dass ihnen die derzeit herrschenden Winde nichts ausmachen können", sagte Dörte Münstermann. Die Warnung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt vor der fehlenden Boje "Müritz Mitte" gilt bis zum 13. Oktober. Bis spätestens dahin soll die Tonne wieder an ihrem Platz sein.