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Müritz-Sail steuert dem Ende entgegen

Chef-Organisator Wolfgang Steder ließ sich am Sonntag ein erstes Fazit der Veranstaltung entlocken. Nur eine Störung hätte am Sonnabendabend wohl nicht sein müssen.

Am Sonntag gehörte die Bühne im Hafen den ganz kleinen Booten.
Florian Ferber Am Sonntag gehörte die Bühne im Hafen den ganz kleinen Booten.

Mit den Vereinsmeisterschaften der Oberseen im Segeln und den Rennen der Modellsegler im Hafen geht die 15. Müritz Sail am Sonntagmittag langsam auf die Zielgerade. Zeit, für Cheforganisator Wolfgang Steder ein erstes Fazit zu ziehen. "Wir sind mit dem Ablauf der Sail zufrieden. Wir haben alle Dinge, die wir vorhatten, durchgezogen." Ob es nun die optimistisch anvisierten 60 000 Besucher waren, darauf wollte sich Steder nicht festlegen. Er sprach eher von "mehreren Zehntausend".

Bemerkbar mache sich aber schon, ob die Eröffnung der Müritz Sail auf den Herrentag fiele. "Das zieht dann schon noch mehr Leute an", weiß Wolfgang Steder aus langjähriger Erfahrung. Über das Wetter indes könne er diesmal nicht klagen, auch wenn sich zeitweise einige Böen eingeschlichen hätten.

Publikumsmagnet war wie erwartet auch das große Feuerwerk am Sonnabend-Abend, auf das die Besucher im vergangenen Jahr wegen zu starken Windes verzichten mussten. Eine Störung anderer Art gab es bereits am frühen Sonnabendabend, als im Bereich der Huptbühne drei alkoholisierte Männer die weiteren Besucher beleidigten. Da ein Platzverweis nichts brachte, wurden die Störenfriede in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte.