Neuer Fußboden und neue Technik:

Müritzeum macht Ende Februar Pause

Oh, oh - das güldene Wässerchen, das ab sofort im Müritzeum erhältlich ist, hat es ganz schön sich. Aber auch die Bauvorhaben, die die Einrichtung dieses Jahr verwirklichen möchte, sind nicht ohne.

Ein Prosit auf das Müritzeum: Die Müritzeum-Geschäftsführerin, Andrea Nagel (2.v.l.), hebt das kleine, mit dem Aquavit gefüllte Glas gemeinsam mit Warens Bürgermeister Norbert Möller (r.) und dem Leiter des Amtes für Wirtschaft, Kultur, Tourismus Axel Müller (Mitte).
Nadine Schuldt Ein Prosit auf das Müritzeum: Die Müritzeum-Geschäftsführerin, Andrea Nagel (2.v.l.), hebt das kleine, mit dem Aquavit gefüllte Glas gemeinsam mit Warens Bürgermeister Norbert Möller (r.) und dem Leiter des Amtes für Wirtschaft, Kultur, Tourismus Axel Müller (Mitte).

Prost! Beim ersten Neujahrsempfang im Müritzeum wurde auch so richtig angestoßen. Und zwar mit dem neuen Wässerchen, das Besucher ab sofort im Naturerlebniszentrum erwerben können. Gülden - wie der Hecht in seinem Aquarium - schimmert der 40-prozentige Aquavit. "Die Farbe entsteht durch die dreimonatige Lagerung in Eichenfässern", sagt Hersteller Mike Hacker und regionaler Partner vom Müritzeum zu der Marke "düp düp".

Zum Anstoßen hat die Geschäftsführerin des Müritzeums, Andrea Nagel, aber auch ohne den edlen Tropfen allen Grund. Denn im vergangenen Jahr kamen 160 000 Besucher in die Einrichtung, seit Bestehen des Müritzeums waren schon 1,5 Millionen Leute in dem Naturerlebniszentrum. Menschen, die ihre Spuren an Handläufen oder auch auf Fußböden hinterlassen haben.

Deswegen sollen und müssen in diesem Jahr einige größere Renovierungsarbeiten in Angriff genommen werden. Los geht es bereits in gut einem Monat, Ende Februar. "In dieser Zeit wird der Boden im unteren Geschoss ausgewechselt", sagt Andrea Nagel. Auf einer Fläche von etwa 400 Quadratmetern werde der Fußboden in fünf Schichten aufgetragen. Jede Schicht brauche einen Tag zum Aushärten, deswegen können sie die Einrichtung auch in der letzten Februarwoche nicht öffnen, so Andrea Nagel.

Auch 360-Grad-Präsentation geplant

Für das zweite Vorhaben in diesem Jahr - die neue Gestaltung des Atriumbereiches - werden derzeit gerade Fördermittel beantragt. "Wir haben vor, hier eine 360-Grad-Präsentation zu installieren", sagt Andrea Nagel. Statt wie bisher auf vier Leinwänden werden dann die Aufnahmen aus der hiesigen Natur auf einer Fläche gezeigt.

Geplant ist außerdem, in diesem Jahr auch das Ballonzimmer mit neuer Technik auszurüsten. Hier sollen später Deckenprojektoren dafür sorgen, dass dann Luftaufnahmen von Waren, Röbel und anderen Städten der Müritzregion auf dem Fußboden zu sehen sind. Auch die Projektionen auf den Seitenwänden sollen dabei wesentlich großflächiger gestaltet werden. Bislang können Besucher in einem nachgebauten Ballon an drei Seitenwänden Aufnahmen von Zugvögel wie Kranichen, Störchen oder Flugenten betrachten.

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