17-Millionen-Investition in 1-a-Lage:

Müritzpalais - Warens neues Schmuckstück

Sympathisch, konstruktiv, offen – der Auftritt von Architekt Thomas Jäntsch und Investor Irmin Stintzing stieß im Stadtentwicklungsausschuss auf großes Wohlwollen – das vorgestellte Müritzpalais nahm eine wichtige Hürde.

Blick von der Kietzstraße: Nach jahrelangen Investitionsversuchen nimmt der Hotelneubau – endlich – Formen an.
Architekturbüro Jäntsch Blick von der Kietzstraße: Nach jahrelangen Investitionsversuchen nimmt der Hotelneubau – endlich – Formen an.

Jürgen Seidel als erfahrener politischer Stratege weiß, wie man bei eher schlechten Nachrichten doch noch ein gutes Gefühl erzeugt. „Beim überarbeiteten Entwurf für das Müritzpalais fallen zwar auch 14 Bäume dem Neubau zum Opfer – aber es bleiben auch 16 erhalten“, formulierte der Christdemokrat clever und eloquent.

Und das gute Gefühl blieb: „Die Firsthöhe des Vier-Sterne-Hotels am begehrten Kietzufer wird 16 Meter nicht überschreiten“, nannte Jäntsch erfreuliche Fakten für alle Umweltbewussten. Damit, so der verantwortliche Architekt, „verschmilzt der Bau praktisch mit den Bäumen“. Bei soviel Harmonie dürfen sich potenzielle Gäste auf 59 Zimmer, Wellness-Oase und Restaurant sowie Badesteg mit Plattform freuen.

Und das alles aus einem Guss – Investor Irmin Stintzing ist auch gleichzeitig Betreiber. Der verkniff sich in dem Zusammenhang auch nicht, Warens Kommunalpolitik einen Rat zu geben: „Achten Sie beim Seepark nicht so sehr darauf, ob am Ende eine Wellness-Oase brach liegt, achten Sie lieber darauf, ob Sie überhaupt je gebaut wird.“ Beifall im Ausschuss. Und 100-prozentige Zustimmung zum Entwurfsbeschluss für das Müritzpalais.

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