Ausstellung im Internet:

Museums-Exponate der Region im Virtuellen Museum

Was Mecklenburgs Museen zu bieten haben, das wissen oft nur Kenner. Wem die eine oder andere Reise zu einer Ausstellung zu weit oder zu beschwerlich war, der muss auf einen Ausflug ins Museum aber dennoch nicht verzichten. Wie geht das?

Ins Virtuelle Museum lädt die Stiftung Mecklenburg ab Donnerstag, 4. Dezember, ein. Dazu braucht es kein Haus, sondern einen Internetzugang.
Stiftung Mecklenburg Ins Virtuelle Museum lädt die Stiftung Mecklenburg ab Donnerstag, 4. Dezember, ein. Dazu braucht es kein Haus, sondern einen Internetzugang.

Da ist er nun so alt geworden und natürlich ein Fall fürs Museum. Doch dass die ganze Welt ihn ab heute bewundern kann, das hat sich der Orthocerenkalk auch in seinen frühesten Jahren nicht träumen lassen. Und die liegen immerhin schon mehr als 500 000 Millionen Jahre zurück. Der Typ mit dem Zungenbrecher-Namen ist ein Stein. Denn der Orthocerenkalk ist das älteste Exponat im Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg.

Per Mausklick kann man etwas über den alten stummen Gesellen erfahren, ihn ganz nah ansehen und auch etwas über das Haus erfahren, in dem er real zu entdecken ist: Im Warener Müritzeum. Das ist gleich mit zehn Fotos auf dem neuen landesgeschichtlichen Internetportal der Stiftung Mecklenburg mit Sitz in Schwerin vertreten. Auch das 40-Kilo-Geweih eines Riesenhirsches, der einst in einem irischen Moor gefunden wurde, ist zu sehen. Ebenso ein Bohrkern, das Modell einer Ivenacker Eiche, Mollusken aus der Sammlung Hermann v. Maltzan, ein Schuppenkarpfen (Dermoplastik von 1891) und ein Weißstorch.

Das Virtuelle Landesmuseum wurde von der Stiftung Mecklenburg in einem gemeinsamen, dreijährigen Projekt mit dem Museumsverband Mecklenburg-Vorpommern erarbeitet. Doch damit ist nun längst noch nicht Schluss. Auch die Museen in Vorpommern sollen bald per Mausklick erkundet werden können, wie Dr. Florian Ostrop verkündet. Im nächsten Jahr soll damit begonnen werden, die virtuelle Ausstellung zu erweitern.

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