Drei Polen in Tatortnähe festgenommen:

Mutiger Zeuge verfolgte Diebe

Mutige Zeugen haben womöglich nicht nur den Diebstahl eines Anhängers verhindert, sondern die Polizei auch auf die vermeintlich richtige Täterspur geführt.

Nächtlicher Polizeieinsatz in Göhren-Lebbin.
Paul Zinken Nächtlicher Polizeieinsatz in Göhren-Lebbin.

Gegen vier Uhr in der Nacht zu Mittwoch hatte eine Anwohnerin in Göhren-Lebbin den Diebstahl eines doppelt gesicherten Anhängers beobachtet. Die Frau alarmierte umgehend die Polizei, sagte ihrem Lebensgefährten Bescheid. Der machte sich sofort auf die Verfolgung der Täter. Er fuhr den Dieben hinterher. Nach nur 200 Metern Fahrt sah der mutige Zeuge den gestohlenen Anhänger mitten auf der Straße stehen. Von den Täter aber keine Spur. Offensichtlich hatte das Ankoppelmanöver nicht richtig geklappt.

Die Anwohnerin aus Göhren-Lebbin konnte das Fahrzeug, an das die Diebe den Anhänger koppeln wollten, so gut beschreiben, dass die alarmierten Polizeibeamten auf ihrer Anfahrt vom Polizeirevier Röbel nach Göhren-Lebbin genau diesen Wagen in unmittelbarer Tatortnähe erkannten. Im Auto saßen drei polnische Männer im Alter von 34, 22 und 18 Jahren. Nach Auskunft der Polizei machten sie falsche Angaben zu ihren Personendaten. Die Polizisten nahmen die Männer vorläufig fest und brachten sie ins Polizeirevier nach Röbel. Jetzt wird geprüft, ob ein Zusammenhang zwischen dem Anhängerdiebstahl und dem Aufenthalt der drei Polen in Tatortnähe besteht.