Bürgerentscheid:

Nach Aus für Ortsumgehung nun Beratung über Lärmschutz

Politik will sich an Votum halten und meldet Ortumgehung für Waren nicht im Bundesverkehrswegeplan an.

Die Politik hält sich ans Votum: Waren bleibt ohne Ortsumgehung.
Carsten Schönebeck Die Politik hält sich ans Votum: Waren bleibt ohne Ortsumgehung.

An der Bürgerbefragung über eine Ortsumgehung, bei der sich knapp 60 Prozent der Wähler gegen eine solche Trasse ausgesprochen haben, haben sich 10 522 Warener beteiligt, teilte das Schweriner Verkehrsministerium mit. Minister Volker Schlotmann (SPD) hat unterdessen noch einmal bekräftigt, sich an das Ergebnis zu halten." Der Minister weiter: „Uns liegt nun ein eindeutiges Votum gegen eine Ortsumgehung vor. Ich habe bereits im Vorfeld gesagt, dass ich mich an dieses Ergebnis politisch binden werde. Das Land wird die Ortsumgehung Waren nicht für den neuen Bundesverkehrswegeplan anmelden.“ In einer Abschlussveranstaltung soll das neuartige Beteiligungsverfahren bilanziert werden. Dazu lädt das Ministerium am 11. November um 17.30 Uhr alle Warener in den Bürgersaal ein. Außerdem wird es darum gehen, wie der Lärmschutz an der Ortsdurchfahrt Waren auch ohne Ortsumgehung verbessert werden kann.

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