Ermittlungen nach Attacke auf Röbeler Supermarkt:

Nach dem Bajonett-Angriff in die Psychiatrie

Der Röbeler Angreifer vom Sonnabend wurde in die Psychiatrie gebracht. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Mit einem Bajonett mit einer 17,5 Zentimeter langen Klinge hatte ein Mann am Sonnabendnachmittag einen anderen Mann bedroht und beschimpft.
Jens Wolf Mit einem Bajonett mit einer 17,5 Zentimeter langen Klinge hatte ein Mann am Sonnabendnachmittag einen anderen Mann bedroht und beschimpft.

Weil er am Sonnabendnachmittag auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Warener Chaussse einen Mann mit einem Messer attackierte und ihn als "Schwuchtel" beschimpfte, wird sich nun ein 38-jährige Röbeler wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen. Wie Polizeisprecherin Diana Mehlberg auf Nachfrage weiter in formierte, sei bei dem Mann ein Atemalkoholwert von knapp zwei Promille gemessen worden.

Um ihm auch noch Blut abzunehmen, habe man dem verwirrt Wirkenden in die Röbeler Psychiatrie gebracht. Nach der Blutentnahme sei es dann sein Wunsch gewesen, dort zu bleiben. Die Waffe, ein Bajonett mit einer 17,5 Zentimeter langen Klinge wurde ihm weggenommen. Verletzt wurde niemand.